XRP hält sich trotz 19-prozentiger Korrektur seit Jahresanfang um die Marke von 1,91 US-Dollar – und das, obwohl die Stimmung in Online-Foren laut Santiment in die „extreme Angst"-Zone abgedriftet ist. Gleichzeitig meldet das XRP Ledger Rekordaktivität mit durchschnittlich 1,8 Millionen Transaktionen täglich. Wie passt das zusammen?

Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

Während der Kurs schwächelt, zeigt die On-Chain-Aktivität ungewöhnliche Stärke. Ein aktueller Ripple-Bericht für die zweite Jahreshälfte 2025 dokumentiert bemerkenswerte Zahlen:

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  • 42,2 Millionen Zahlungstransaktionen im Halbjahr
  • 20,9 Milliarden XRP Gesamtvolumen (ca. 43,73 Milliarden US-Dollar)
  • 0,000012 XRP median Transaktionsgebühr – umgerechnet 0,00002 US-Dollar
  • 1,5 Millionen XRP (3,1 Millionen US-Dollar) wurden als Gebühren verbrannt

Das Netzwerk verarbeitet über 1.000 Transaktionen pro Sekunde bei minimalen Kosten. Seit dem Start 2012 wurden mehr als 4 Milliarden Transaktionen abgewickelt.

Besonders auffällig: Die XRP-Bestände auf Krypto-Börsen sind von rund 4 Milliarden Token Anfang 2025 auf etwa 1,5 Milliarden Ende Dezember gesunken – ein Rückgang von 57 Prozent und der niedrigste Stand seit 2018. Institutionelle Anleger transferieren offenbar größere Mengen in Cold Wallets. Parallel dazu haben die seit Ende 2025 handelbaren XRP-ETFs kumuliert 1,37 Milliarden US-Dollar eingesammelt.

Institutionelle Bewegung nimmt Fahrt auf

Am 21. Januar 2026 verkündete DXC Technology eine strategische Partnerschaft mit Ripple. Die Integration von Digital-Asset-Custody und Zahlungsfunktionen in die Hogan-Kernbankplattform ist für Ripple ein bedeutender Schritt: Die Plattform verwaltet über 300 Millionen Einlagenkonten und mehr als 5 Billionen US-Dollar an Einlagen weltweit.

Für den 27. Januar steht zudem die Aktivierung der XRPL-Version 3.0.0 an. Das Upgrade umfasst fünf Korrekturen und führt Permissioned Domains ein – ein Compliance-Baustein für Finanzinstitute, der ab 4. Februar im Mainnet scharf geschaltet wird.

Regulatorischer Rückenwind nach SEC-Einigung

Seit März 2025 ist die vierjährige Auseinandersetzung mit der SEC Geschichte. Ripple hatte 150 Millionen US-Dollar für die Verteidigung ausgegeben, bevor die Behörde die Klage fallen ließ. Das Ergebnis: US-Börsen listen XRP wieder, institutionelle Custody-Anbieter springen auf, und im November 2025 kamen die ersten Spot-ETFs auf den Markt.

Ripple-CEO Brad Garlinghouse äußerte sich am 21. Januar auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos optimistisch. Er verwies auf den GENIUS Act, der im Juli 2025 in Kraft trat und für Stablecoins klare Regeln mit Vollreserve-Deckung und monatlichen Audits einführte. Laut Garlinghouse habe das Gesetz „viel Aktivität freigesetzt". Das Interesse großer Finanzinstitute stelle einen „massiven Wandel" dar, der vom Markt noch nicht vollständig eingepreist sei.

Ausblick auf die kommenden Wochen

XRP befindet sich in einer paradoxen Situation: Fundamentale Kennzahlen und Netzwerkaktivität steigen, die Kursentwicklung bleibt aber verhalten. Die Verschiebung von Token weg von Börsen deutet auf nachhaltiges institutionelles Interesse hin. Mit dem XRPL-Upgrade am 27. Januar und der zunehmenden Integration in traditionelle Bankeninfrastruktur könnten sich mittelfristig neue Impulse ergeben – vorausgesetzt, das breitere Marktumfeld spielt mit.

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