Deutsche Bank hat ihre Zusammenarbeit mit Ripple Labs deutlich ausgeweitet – ein Meilenstein für das Blockchain-Unternehmen. Doch während die Schlagzeile institutionelle Akzeptanz suggeriert, zeigt ein genauerer Blick: Die Bank nutzt Ripples Technologie, nicht aber die Kryptowährung XRP selbst. Gleichzeitig bricht die Aktivität im XRP-Netzwerk massiv ein.

Technologie ja, Token nein

Deutsche Bank setzt auf Ripples blockchain-basierte Lösungen, um veraltete Zahlungssysteme zu ersetzen. Das Ziel: Abwicklungszeiten von Tagen auf Sekunden verkürzen und die Betriebskosten für internationale Überweisungen um bis zu 30 Prozent senken.

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Die Partnerschaft nutzt jedoch Ripples private Ledger-Technologie und Enterprise-Software – nicht das „On-Demand Liquidity"-Produkt, bei dem XRP als Brückenwährung fungiert. Die Bank wickelt Fiat-zu-Fiat-Transaktionen über die Blockchain-Infrastruktur ab, ohne dass dabei die Kryptowährung zum Einsatz kommt. Für Anleger bedeutet das: Institutionelle Akzeptanz der Technologie führt nicht automatisch zu Nachfrage nach dem Token.

26 Prozent weniger aktive Nutzer

Während Ripple auf Unternehmensebene punktet, schwächelt das XRP-Netzwerk deutlich. Blockchain-Analyst Ali Martinez meldet einen drastischen Rückgang der Nutzeraktivität: Innerhalb von sieben Tagen sank die Zahl der aktiven Adressen um rund 26 Prozent – von 55.080 auf 40.778.

Der Einbruch signalisiert nachlassendes Interesse bei Privatanlegern und sinkende Transaktionsvolumina. Die positive Nachrichtenlage rund um institutionelle Partnerschaften findet in der On-Chain-Aktivität keine Entsprechung.

Kurs unter Druck

Die Diskrepanz zwischen Technologie-Adoption und fehlender Token-Nutzung belastet den Kurs. XRP verlor die wichtige Unterstützung bei 1,50 Dollar und notiert aktuell bei 1,42 Dollar. Analysten verweisen darauf, dass Großbanken wie Standard Chartered ihre langfristigen Kursziele nach unten korrigiert haben – ein Beleg dafür, dass der Markt zwischen Software-Erfolg und Token-Nachfrage differenziert.

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