Catella lässt ein turbulentes Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Nach massiven Abschreibungen, insbesondere beim Projekt „KöTower“, richtet sich der Blick der Anleger nun auf die operative Zukunft und die verfeinerte Investmentstrategie. Kann der schwedische Asset Manager den Fokus erfolgreich von Bilanzbereinigungen auf profitables Wachstum lenken?

Fokus auf das Kerngeschäft

Die Finanzmärkte haben die Bilanzbereinigungen des vergangenen Jahres weitgehend verarbeitet. Im Mittelpunkt standen zuletzt deutliche Einmaleffekte durch Wertberichtigungen, die das Ergebnis belasteten. Mit dem Abschluss dieser buchhalterischen Korrekturen rückt die Frage in den Vordergrund, wie sich das operative Geschäft in den Bereichen Corporate Finance und Investment Management ohne diese Sondereffekte entwickeln wird.

Positiv werten Marktbeobachter die stabilen verwalteten Vermögen (Assets under Management), die trotz eines schwierigen Immobilienumfelds zum Jahresende Widerstandsfähigkeit zeigten. Die Basis für künftige Gebühreneinnahmen scheint damit gefestigt, sofern die Dynamik am Transaktionsmarkt wieder zunimmt.

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Weg von der Bilanzbelastung

Strategisch vollzieht Catella eine Kehrtwende. Das Unternehmen zieht sich zunehmend von Projektentwicklungen auf der eigenen Bilanz in der Sparte Principal Investments zurück. Stattdessen liegt der Schwerpunkt künftig auf Co-Investments mit Minderheitsbeteiligungen. Dieser Schritt soll das Bilanzrisiko signifikant senken, während die Marktpräsenz erhalten bleibt.

Entscheidend für den Erfolg dieser Neuausrichtung wird die Erholung des europäischen Transaktionsmarktes sein. Eine Annäherung der Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern ist die Voraussetzung für höhere Volumina, die unmittelbar die Erlöse im Corporate Finance steigern. Zudem beobachten Investoren genau, wie die Liquidität aus jüngsten Desinvestitionen, etwa dem Verkauf des französischen Bewertungsgeschäfts, künftig allokiert wird.

Hauptversammlung und Dividende

Für das laufende Jahr zeigt sich das Management vorsichtig optimistisch und setzt auf eine Stabilisierung des Sektors. Konkret wird es für die Aktionäre im kommenden Mai. Die ordentliche Hauptversammlung findet am Dienstag, den 12. Mai 2026, in Stockholm statt.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem der Vorschlag des Verwaltungsrats, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 0,90 SEK pro Aktie auszuschütten. Neben der Abstimmung über die Gewinnverwendung wird die Wahl des Verwaltungsrats ein zentraler Punkt sein, um die personellen Weichen für die Umsetzung der neuen Strategie zu stellen.

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