XRP: Garlinghouse sieht neue Rekorde
Während der breite Kryptomarkt zuletzt eine Verschnaufpause einlegte, gibt sich Ripple-CEO Brad Garlinghouse auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos außerordentlich kämpferisch. Trotz der jüngsten Kurskorrektur prognostiziert der Manager neue Allzeithochs für die Branche noch in diesem Jahr. Die wachsende Diskrepanz zwischen der aktuellen Preisschwäche und den starken fundamentalen Netzwerkdaten wirft für Anleger die Frage auf, ob der Markt die institutionelle Adaption unterschätzt.
Optimismus trifft auf Realität
Im Gespräch mit CNBC betonte Garlinghouse, dass das steigende Interesse großer Finanzinstitute noch keineswegs in den aktuellen Bewertungen eingepreist sei. Als wesentliche Treiber nannte er das Ende des langjährigen SEC-Rechtsstreits im März 2025 sowie die durch den "GENIUS Act" geschaffene regulatorische Klarheit. Diese Faktoren haben laut dem Ripple-Chef das Umfeld für Kryptowährungen grundlegend verbessert, auch wenn sich dies noch nicht unmittelbar im Kurs widerspiegelt. Analysten von Standard Chartered stützen diese optimistische Sichtweise und halten bis Ende 2026 deutlich höhere Bewertungen für möglich.
On-Chain-Daten zeigen Stärke
Ein Blick auf die fundamentalen Kennzahlen offenbart eine interessante Divergenz zum Preisgeschehen. Während der Kurs auf Wochensicht um über 8 Prozent nachgab und aktuell bei 1,97 US-Dollar notiert, signalisieren die Netzwerkdaten eine hohe Aktivität.
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- Transaktionsvolumen: Das Netzwerk verarbeitete kürzlich 1,45 Millionen Transaktionen an einem einzigen Tag – der höchste Wert seit sechs Monaten.
- Bestandsveränderungen: Die Reserven auf den Börsen sind auf den tiefsten Stand seit 2018 gefallen. Anleger und ETFs ziehen Coins ab und lagern sie in Cold Wallets, was das verfügbare Angebot verknappt.
- ETF-Zuflüsse: Seit Ende 2025 sind kumuliert über 1,37 Milliarden US-Dollar in XRP-ETFs geflossen.
Technische Schlüsselsituation
Trotz der positiven Fundamentaldaten bleibt das charttechnische Bild kurzfristig herausfordernd. Der Token kämpft mit der psychologisch wichtigen Marke von 2,00 US-Dollar, die zuletzt nicht nachhaltig gehalten werden konnte. Marktbeobachter definieren den Bereich um 1,80 US-Dollar als kritische Unterstützungslinie, die nicht unterschritten werden sollte, um weitere Abgaben in Richtung 1,25 US-Dollar zu vermeiden. Ein bullisches Szenario erfordert hingegen eine Rückeroberung der Zone zwischen 2,05 und 2,26 US-Dollar bei steigendem Volumen.
Die aktuelle Situation gleicht einem Tauziehen zwischen makroökonomischer Unsicherheit und fundamentaler Stärke. Entscheidend für die weitere Richtung wird sein, ob die von Garlinghouse beschworene institutionelle Nachfrage ausreicht, um das knapper werdende Angebot auf den Börsen in einen nachhaltigen Aufwärtstrend zu übersetzen.
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