Der November endet für XRP turbulent: Während ein großer Vermögensverwalter überraschend seine ETF-Pläne auf Eis legt, zeigen mysteriöse Großinvestoren ein völlig gegensätzliches Verhalten. Gleichzeitig strömen Hunderte Millionen Dollar in bestehende XRP-Produkte. Was steckt hinter diesem Widerspruch – und was bedeutet das für den Kurs?

CoinShares wirft das Handtuch

Am 30. November 2025 zog der europäische Asset Manager CoinShares seine Anträge für XRP-, Solana- und Litecoin-ETFs bei der US-Börsenaufsicht SEC zurück. CEO Jean-Marie Mognetti begründete den Rückzieher mit knallharten Marktfakten: Der US-ETF-Markt sei von Giganten wie BlackRock und Fidelity dominiert, die über 90 Prozent der Zuflüsse kontrollieren. Für mittelgroße Anbieter bleibe schlicht kein Platz mehr zum Atmen.

Zusätzlich nannte CoinShares „operative Hürden" und anhaltende regulatorische Unsicherheiten als Stolpersteine. Die Botschaft ist eindeutig: Im überfüllten Haifischbecken der Krypto-ETFs sieht das Unternehmen keine Chance auf profitables Wachstum.

Kapital strömt trotzdem – massiv

Doch hier wird es paradox: Trotz des CoinShares-Rückzugs verzeichneten XRP-Investmentprodukte im November gewaltige Zuflüsse von rund 666 Millionen Dollar. Allein in der letzten Novemberwoche flossen etwa 179,6 Millionen Dollar in XRP-Fonds – während Bitcoin-ETFs teilweise mit Abflüssen kämpften.

Und es gibt Neuankömmlinge: Der 21Shares XRP ETF (Ticker: TOXR) soll grünes Licht erhalten haben. Während also CoinShares das Feld räumt, drängen andere nach vorne, um sich ein Stück vom institutionellen Kuchen zu sichern. Die Nachfrage ist offenbar da – trotz allem.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Wale schlagen zu: 330 Millionen Dollar akkumuliert

Noch interessanter wird es, wenn man auf die Blockchain selbst blickt. Wallets mit mehr als einer Milliarde XRP – die sogenannten „Wale" – haben seit dem 25. November etwa 150 Millionen Token gekauft. Das entspricht einem Gegenwert von rund 330 Millionen Dollar. Solche Akkumulationsphasen gelten oft als Signal dafür, dass große Player mit steigenden Kursen rechnen.

Die Divergenz ist auffällig: Während ein institutioneller Anbieter das ETF-Geschäft als aussichtslos einstuft, positionieren sich vermögende Investoren für eine positive Entwicklung. Wer hat recht?

Neue Zugangswege für Kleinanleger

Parallel dazu wurde bekannt, dass XRP nun in 40 Ländern – darunter USA, UK, Deutschland und Japan – über Apple Pay und Google Pay direkt gekauft werden kann. Die Integration erfolgt über Trust Wallet und senkt die Einstiegshürde für Privatanleger erheblich. Mehr Zugänglichkeit bedeutet potenziell höhere Transaktionsvolumina und breitere Adoption.

Ausblick: Ruhe vor dem Sturm?

Der Kurs bewegt sich aktuell um die 2,20-Dollar-Marke und zeigt Konsolidierungsmuster. Die wichtige Unterstützung bei 2,00 Dollar hält bislang stand. KI-gestützte Prognosemodelle sehen für Dezember eine Spanne zwischen 1,80 Dollar (bärisches Szenario) und 3,40 Dollar (bullisches Szenario). Der Konsens liegt bei einer Stabilisierung rund um den aktuellen Bereich, bevor eine mögliche Ausbruchsbewegung erfolgt.

Die Widerstandszone bei 2,40 Dollar bleibt der erste entscheidende Test. Darüber könnte sich der Weg Richtung 2,60 Dollar öffnen. Die anhaltende Unsicherheit um die US-Geldpolitik und Bitcoin-Korrelation bleibt ein Risikofaktor – doch XRP zeigt zunehmend Anzeichen einer Abkopplung vom breiten Markt.

Das Kräftemessen zwischen institutionellem Rückzug und massiven Kapitalzuflüssen macht XRP zu einem der spannendsten Beobachtungsobjekte im Dezember 2025.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 30. November liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...