Die Stimmung bei XRP ist gekippt. Nach der jüngsten Ablehnung bei höheren Kursen kämpft die Kryptowährung nun darum, eine kritische Unterstützungszone zu verteidigen. Während technische Indikatoren Warnsignale senden und die Anlegerstimmung den Tiefpunkt erreicht, könnte die massive Bereinigung am Terminmarkt jedoch eine notwendige Basis für die zukünftige Entwicklung sein.

Der Kampf um die Unterstützung

Der Krypto-Wert steht aktuell unter erheblichem Druck und pendelt gefährlich nahe an der Marke von 1,90 US-Dollar. Ursächlich für die Schwächephase war das Scheitern an der Widerstandszone zwischen 2,35 und 2,41 US-Dollar zu Beginn der Woche. Dieser Rücksetzer hat das charttechnische Bild eingetrübt: XRP notiert mittlerweile unter allen wichtigen gleitenden Durchschnitten, was die Dominanz der Bären kurzfristig bestätigt.

Sollte die Unterstützung bei 1,90 US-Dollar auf 4-Stunden-Basis nicht halten, identifizieren Analysten den Bereich zwischen 1,80 und 1,85 US-Dollar als nächste Auffangzone. Ein Bruch dieser Linie würde sogar die Tiefststände vom April 2025 bei rund 1,61 US-Dollar wieder in den Fokus rücken. Der RSI (Relative Strength Index) von 28,8 deutet zwar auf eine überverkaufte Situation hin, signalisiert aber noch keine automatische Trendwende.

Bereinigung am Terminmarkt

Hinter den Kulissen findet eine signifikante Marktbereinigung statt. Das Open Interest (offene Positionen) am Terminmarkt ist von über 10 Milliarden US-Dollar Ende 2025 auf aktuell nur noch 3,31 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Marktbeobachter werten dies als klassischen "Risk Reset": Hochgehebelte Positionen von Kleinanlegern wurden aus dem Markt gespült, was oft zu einer gesünderen, wenn auch ruhigeren Marktstruktur führt.

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Institutionelle Investoren zeigen sich trotz der Volatilität relativ unbeeindruckt, wenngleich zurückhaltend. Die XRP-ETFs verzeichneten am Donnerstag zwar Nettozuflüsse, diese fielen mit rund 2 Millionen US-Dollar jedoch gering aus. Dennoch bleiben die kumulierten Zuflüsse von über 1,2 Milliarden US-Dollar ein Indiz dafür, dass Großanleger ihre Positionen nicht panikartig abbauen.

Panik trifft auf fundamentale Fortschritte

Die Stimmung unter den Anlegern könnte kaum schlechter sein: Der "Fear & Greed Index" für XRP ist auf 24 gefallen und signalisiert "Extreme Angst". On-Chain-Daten bestätigen, dass viele kurzfristige Halter ihre Coins derzeit mit Verlust verkaufen – ein Verhalten, das historisch oft in der Nähe von lokalen Bodenbildungen zu beobachten ist.

Fundamental entwickelt sich das Ökosystem indes weiter. Die Listung des Ripple-Stablecoins RLUSD auf Binance sorgt für zusätzliche Liquidität im XRP Ledger. Auch Ripple-CEO Brad Garlinghouse zeigte sich in Davos optimistisch und verwies auf die verbesserte regulatorische Klarheit in den USA durch Gesetze wie den GENIUS Act. Langfristige Prognosen, wie das 8-Dollar-Ziel von Standard Chartered für 2026, stehen jedoch im starken Kontrast zur aktuellen Kursrealität.

Fazit

XRP steht an einem Scheideweg. Die massive Bereinigung der Hebelpositionen deutet zwar auf eine gesündere Marktstruktur hin, doch kurzfristig bleibt die Verteidigung der 1,90-Dollar-Marke essenziell. Sollte diese Unterstützung fallen, droht ein Test der Tiefs aus dem Frühjahr 2025, zumal am 1. Februar mit der geplanten Freigabe von einer Milliarde Token weitere Volatilität programmiert ist.

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