Der Markt für Edelmetalle zeigt sich derzeit zweigeteilt. Während Gold und Silber von neuen Handelsunsicherheiten und einem schwächeren US-Dollar profitieren, suchen Platin und Palladium noch nach einer klaren Richtung. Die aktuelle US-Zollpolitik bringt dabei frische Bewegung in den Sektor und lenkt das Interesse der Anleger verstärkt auf physische Sachwerte.

Gold und Silber als Taktgeber

Innerhalb des WisdomTree Physical Precious Metals ETF, der neben Gold und Silber auch Platin und Palladium abbildet, zeigt sich eine deutliche Divergenz. Vor allem Gold konnte zuletzt eine Gewinnserie verbuchen. Getrieben durch eine stetige physische Nachfrage und zunehmende Zuflüsse in entsprechende Anlageprodukte nähert sich das gelbe Metall wieder markanten Höchstständen an. Auch Silber profitierte jüngst von verstärkten Käufen im Rahmen eines technischen Rebounds.

Verantwortlich für diese Stärke ist unter anderem die Ungewissheit über künftige US-Zölle. Diese Entwicklung belastet tendenziell den US-Dollar und macht Edelmetalle für internationale Investoren attraktiver. Platin und Palladium konnten sich zwar im Fahrwasser der allgemeinen Erholung ebenfalls stabilisieren, hinken der Performance der beiden dominierenden Edelmetalle jedoch hinterher.

Erholung nach dem Januarrücksetzer

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Die jüngste Aufwärtsbewegung folgt auf eine Korrekturphase, die Ende Januar einsetzte, als die Preise von ihren vorherigen Rekordniveaus zurückfielen. Trotz eines Rücksetzers auf 30-Tage-Sicht verzeichnet der ETF binnen einer Woche ein Plus von über zehn Prozent bei einem aktuellen Kurs von 290,00 Euro. Mit einem RSI-Wert von 33 nähert sich das Papier zudem technisch gesehen einer Zone an, die für Marktteilnehmer auf eine kurzfristige Überverkaufung hindeuten könnte.

Da der ETF zu über 80 Prozent aus Gold und Silber besteht, bleibt die Wertentwicklung maßgeblich von diesen beiden Komponenten abhängig. Die physische Hinterlegung der Bestände durch die Verwahrstelle HSBC Bank sorgt dabei für eine direkte Koppelung an die Preisbewegungen der zugrunde liegenden Metalle an den Weltmärkten.

Die weitere Entwicklung der Edelmetallpreise hängt nun entscheidend von der globalen Handelspolitik und den kommenden Inflationsdaten ab. Solange geopolitische Spannungen und Zollunsicherheiten das Marktumfeld dominieren, dürften vor allem Gold und Silber als klassische Zufluchtsorte für Anleger im Fokus bleiben.

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