Die Hoffnung auf ein Comeback der Baubranche im Jahr 2026 ist groß. Schließlich wurde daraus im vergangenen Jahr nichts, was nun auch vorläufige Zahlen von Wienerberger erneut unterstrichen. Das österreichische Unternehmen meldete für 2025 ein von 760 auf 753 Millionen Euro gesunkenes EBITDA. Die Verantwortlichen führen dieses schwache Abschneiden insbesondere auf Schwächen beim Wohnungsneubau zurück, wohingegen sich Infrastruktur und Dachsysteme stabil entwickelt hätten.

Dass nicht alles schlecht lief, zeigte derweil der Umsatz, der sich von 4,5 auf nun 4,6 Milliarden Euro steigen konnte. Zudem konnte die Nettoverschuldung um 100 Millionen Euro gesenkt werden. Nachgelassen hat also die Marge etwas, was es in Zukunft aufzuholen gilt. Nähere Details zu den Ergebnissen sollen am 18. Februar veröffentlicht werden. Knapp eine Woche später steht dann die Präsentation des vollen Jahresberichts an.

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Wienerberger macht Mut

Höhere Umsätze und Stimmen aus der Branche, die von einer Wiederbelebung der Baubranche sprechen, lassen die Anleger schon mal frohlocken. Zwar ist noch keine grenzenlose Kauflaune bei der Wienerberger-Aktie ausgebrochen. Am Mittwochmorgen konnte das Papier sich aber um immerhin 1,3 Prozent auf 27,26 Euro verbessern. Gesetzt wird nun vor allem darauf, dass die Umsätze weiter steigen und die Gewinne diesem Beispiel besser folgen mögen.

Diese Erwartungshaltung ist nicht aus der Luft gegriffen, steht aber dennoch unter einigen Vorbehalten. Grundsätzlich wäre mehr Tempo beim Wohnungsbau in Europa mehr als nötig, denn in den letzten Jahren ist viel zu wenig geschehen. Fraglich ist allerdings noch, wie weit die Politik sich darauf einlassen wird und ob endlich ein Bürokratieabbau auf breitet Front stattfinden könnte.

Vorsichtig optimistisch

Im besten Fall wird 2025 bei Wienerberger als vorläufiger Tiefpunkt verzeichnet werden können und im Detail zeigen sich sogar schon Anzeichen dafür, dass Unternehmen und Aktie eine Wende vollziehen könnten. Damit jene sich vollständig entfalten kann, kommt es aber auch auf Faktoren an, welche Wienerberger selbst nicht vollständig in der Hand hat. Daher bleibt eine gesunde Portion Skepsis noch immer angebracht.

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