Wallenius Wilhelmsen Aktie: Konsolidiert
Die Aktie konsolidiert derzeit um die Marke von 100 NOK, obwohl der mittelfristige Aufwärtstrend intakt bleibt. In den letzten zehn Handelstagen verlor der Titel rund 3,6% — angeheizt durch gestiegene Betriebskosten in Nordamerika und leicht verhaltenerer Quartalsprognosen. Kann das Unternehmen die höheren US-Hafengebühren an Kunden weiterreichen?
Konsolidierung um 100 NOK
Zum Handelsschluss gestern notierte die Aktie bei 100,50 NOK und schwankte intraday zwischen 99,30 NOK und 102,30 NOK. Das Handelsvolumen lag bei etwa 273.000 Aktien, was auf erhöhte Liquidität an diesen Kursniveaus hindeutet. Kurzfristige Indikatoren wie der MACD haben nach dem Dezember-Peak ein temporäres Verkaufssignal gegeben, während die Aktie weiterhin in einem breiten Aufwärtstrendkanal verbleibt.
Wesentliche Kennzahlen
- Schlusskurs: 100,50 NOK (gestern)
- 52-Wochen-Spanne: 55,25 NOK – 107,50 NOK
- Nächster Bericht: 11. Februar (Q4 2025)
EBITDA-Ausblick und Vertragsbasis
Das Management gibt für 2026 eine bereinigte EBITDA-Spanne von 1,65–1,75 Mrd. USD vor. Diese Guidance baut auf einem starken 2025 auf, das als eines der besten Jahre der Firmengeschichte erwartet wird. Zugleich meldete das Unternehmen Vertragsverlängerungen im Volumen von rund 500 Mio. USD, darunter eine bedeutende Verlängerung mit einem langjährigen europäischen Partner. Hohe Flottenauslastung trägt zusätzlich zur Stabilität der Umsatzbasis bei.
US-Hafengebühren drücken Ergebnis
Ein zentraler Belastungsfaktor sind die in den USA sprunghaft gestiegenen Hafengebühren, die von 14 auf 46 USD je Tonne angehoben wurden. Das Unternehmen rechnet damit, einen Teil dieser Mehrkosten an Kunden weiterzugeben; kurzfristig spiegelte sich der Effekt jedoch in einer angepassten Q4-2025-EBITDA‑Schätzung von 421 Mio. USD wider. Dieses Ergebnis lag leicht unter dem Analystenkonsens von rund 433 Mio. USD.
Abschluss — Ausblick und Stichworte für Anleger
Die nächsten Quartalszahlen am 11. Februar werden zeigen, wie weit sich die höheren US-Kosten auf die Margen auswirken und wie erfolgreich Preisanpassungen umgesetzt werden. Bleiben die Vertragsverlängerungen und die hohe Flottenauslastung bestehen, bieten sie einen Puffer; sollten die Gebühren nicht in vollem Umfang weitergegeben werden, könnte das Ergebnis unter dem aktuellen Guidance-Band leiden.
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