Vulcan Energy hat an einem einzigen Tag zwei handfeste Fortschritte für das Lionheart-Projekt verbucht. Das Unternehmen erhielt die erste offizielle Lithium-Produktionslizenz im Oberrheingraben — ein regulatorischer Präzedenzfall für die gesamte Region. Gleichzeitig fiel der Startschuss für den zweiten Bohrstandort.

Historische Premiere im Oberrheingraben

Die Produktionslizenz trägt den Namen LiThermEx und gilt für das Insheim-Gebiet in Rheinland-Pfalz, wo Vulcan bereits geothermische Energie erzeugt. Sie ist die erste Lizenz dieser Art, die jemals im Oberrheingraben erteilt wurde — und schafft damit einen rechtlichen und administrativen Rahmen für eine Region, unter der Europas größtes bekanntes Lithiumvorkommen liegt.

Zunächst gilt die Genehmigung für sechs Jahre. Vulcan plant, sie auf die angestrebte 30-jährige Projektlaufzeit zu verlängern. Weitere Produktionslizenzen für das breitere Projektgebiet sollen folgen, während das Unternehmen den angestrebten Produktionsstart 2028 vorbereitet.

Parallel dazu begann Vulcan mit den Vorbereitungsarbeiten am Bohrstandort Trappelberg im Landkreis Südliche Weinstraße nahe Landau — dem zweiten von insgesamt fünf geplanten Standorten. Der eigentliche Bohrbeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen. Am ersten Standort Schleidberg wurde die geothermische Bohrung bereits abgeteuft und getestet.

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Finanzierung steht, Abnehmer sind gesichert

Das Lionheart-Projekt ist bereits vollständig finanziert. Im Dezember schloss Vulcan ein Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro ab — bestehend aus 1,185 Milliarden Euro Fremdkapital von 13 Institutionen (darunter die Europäische Investitionsbank, fünf Exportkreditagenturen und sieben Geschäftsbanken), 204 Millionen Euro deutschen Staatsbeihilfen sowie 150 Millionen Euro Eigenkapital des KfW-Rohstofffonds.

Auf der Abnehmerseite sind die Verträge ebenfalls weitgehend abgeschlossen. Ab 2028 liefert Vulcan Lithium für zehn Jahre an Stellantis, LG Corp, Umicore und Glencore. Das Projekt zielt auf eine Jahreskapazität von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat — genug für rund 500.000 Elektrofahrzeugbatterien.

Institutionelle Aufmerksamkeit zur rechten Zeit

Die operativen Nachrichten kommen kurz vor einem bedeutsamen Kapitalmarktereignis. Am 23. März wird Vulcan Energy offiziell in den australischen Leitindex S&P/ASX 200 aufgenommen. Indexfonds und viele institutionelle Investoren sind damit verpflichtet, die Aktie in ihre Portfolios aufzunehmen — passive Kapitalzuflüsse werden erwartet.

Am Folgetag, dem 24. März, präsentiert das Management ein Geschäftsupdate, bevor am 30. März der Jahresbericht erscheint. Für Anleger, die den Baufortschritt und die Kostendisziplin des Projekts einschätzen wollen, liefern diese Termine konkrete Anhaltspunkte — zumal die Aktie seit Jahresbeginn rund 25 Prozent an Wert verloren hat und sich derzeit nahe ihrem 52-Wochen-Tief bewegt.

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