Volkswagen Aktie: Analysten halten dagegen
Erneute Drohungen bezüglich US-Zöllen haben die Volkswagen-Aktie zum Wochenstart belastet. Während Marktteilnehmer nervös auf die geopolitischen Risiken reagieren und Papiere aus den Depots werfen, senden Experten ein gegenteiliges Signal. Mitten in die Kursverluste hinein erhöhte ein renommiertes Analysehaus sein Kursziel.
- Belastung: Zoll-Debatte drückt auf die Stimmung.
- Lichtblick: Berenberg hebt Kursziel auf 118 Euro an.
- Technik: RSI deutet auf überverkaufte Situation hin.
Zollangst trifft auf Bewertung
Die Sorge vor neuen Handelsbarrieren hat die deutschen Automobilbauer am Montag spürbar getroffen. Der Markt fürchtet, dass Zölle das wichtige US-Geschäft beeinträchtigen könnten, was bei Volkswagen zu einem Tagesverlust führte. Mit einem Schlusskurs von 98,70 Euro summiert sich das Minus seit Jahresanfang mittlerweile auf 7,15 Prozent. Diese kurzfristige Reaktion spiegelt die Unsicherheit wider, doch fundamental orientierte Beobachter bewerten die Lage differenzierter.
Experten sehen operative Fortschritte
Trotz des rauen Gegenwinds stellten sich am Montag zwei wichtige Investmentbanken gegen den negativen Trend. Barclays bestätigte die Einstufung "Overweight" und ordnete die Zolldrohungen zwar als greifbares Risiko ein, sieht diese aber offenbar nicht als Dealbreaker für die Investmentstory.
Noch deutlicher positionierte sich die Privatbank Berenberg. Die Analysten erhöhten ihr Kursziel von 113 auf 118 Euro und bekräftigten die Kaufempfehlung. Der Fokus liegt hierbei auf den internen Hausaufgaben des Konzerns: Fortschritte bei der Restrukturierung und im Markengeschäft würden Volkswagen widerstandsfähiger gegen den Preiskampf in China machen.
Charttechnische Lage
Der jüngste Abverkauf hat auch im Chart Spuren hinterlassen, könnte aber kurzfristig eine Übertreibung nach unten signalisieren. Mit einem RSI (Relative Strength Index) von 27,8 gilt die Aktie derzeit als technisch überverkauft. Ob dies für eine Gegenbewegung reicht, hängt maßgeblich davon ab, ob die fundamentalen Argumente der Analysten wieder mehr Gewicht erhalten als die politischen Schlagzeilen.
Den nächsten realen Abgleich zwischen Stimmung und Zahlen liefert der Konzern am 10. März 2026. Dann werden im Rahmen der Jahrespressekonferenz die detaillierten Geschäftszahlen vorgelegt, die zeigen müssen, ob die operative Aufholjagd auch in der Bilanz greift.
Volkswagen-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Volkswagen-Analyse vom 20. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Volkswagen-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Volkswagen-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Volkswagen: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








