Voestalpine Aktie: Gewinnmitteilung begeistert!
Während der Gesamtmarkt in Wien schwächelt, setzt sich Voestalpine eindrucksvoll ab. Verantwortlich für die relative Stärke ist ein deutlicher Vertrauensbeweis aus London. Die britische Großbank Barclays traut dem Stahl- und Technologiekonzern deutlich mehr zu als bisher angenommen und sorgt damit für Kaufinteresse.
Analysten sehen zweistelliges Potenzial
Die Analysten um Tom Zhang haben das Kursziel massiv von 35 auf 44 Euro nach oben geschraubt. Mit der Bestätigung der Einstufung „Overweight“ signalisieren die Experten ein Kurspotenzial von rund 12 Prozent. Der Markt reagierte prompt auf diese Neubewertung: Die Aktie kletterte entgegen dem negativen Marktumfeld um 1,44 Prozent auf 39,32 Euro und setzte sich damit an die Spitze des ATX.
Hinter dem Optimismus stehen konkrete Erwartungen an die Ertragskraft. Barclays prognostiziert für die kommenden Jahre eine erhebliche Gewinnsteigerung:
* 2025/26: 2,58 Euro je Aktie
* 2026/27: 3,83 Euro je Aktie
* 2027/28: 4,27 Euro je Aktie
Parallel dazu soll die Dividende bis 2028 sukzessive auf 1,30 Euro steigen, was den Titel auch für einkommensorientierte Anleger interessanter macht.
Operative Erfolge stützen Bewertung
Fundamental untermauert wird dieser Ausblick durch einen aktuellen 41-Millionen-Euro-Auftrag aus der Türkei. Die Bestellung eines Hochregallagers für einen Logistikhub in Istanbul bestätigt die Strategie des Konzerns, sich verstärkt auf spezialisierte Technologiebereiche jenseits des klassischen Stahlgeschäfts zu fokussieren.
Diese Positionierung hilft Voestalpine auch im direkten Wettbewerbsvergleich. Während der deutsche Rivale Thyssenkrupp bei Barclays weiterhin nur auf „Underweight“ eingestuft wird, zeigt sich der österreichische Konzern widerstandsfähiger gegen geopolitische Störfeuer wie die jüngsten US-Zolldrohungen. Unterstützung kommt zudem von der globalen Angebotsseite: Die auf ein Sieben-Jahres-Tief gesunkene Stahlproduktion in China könnte den Preisdruck durch Überkapazitäten mittelfristig lindern.
Mit dem Sprung über die 39-Euro-Marke rückt die psychologisch wichtige 40-Euro-Schwelle in greifbare Nähe. Sollten die prognostizierten Gewinnsteigerungen eintreten, wäre das Unternehmen auf Basis der Schätzungen für 2026/27 attraktiv bewertet. Die entscheidende Variable für die weitere Kursentwicklung bleibt nun die konkrete Ausgestaltung der US-Handelspolitik, die das Sentiment im Sektor kurzfristig diktieren dürfte.
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