Trotz der kaum zu übersehenden Stahlkrise in Europa geht es Voestalpine blendend und das Unternehmen kann sich über ausbleibende Aufträge nicht beklagen. Kürzlich erst meldete der Konzern einen Auftrag für die Errichtung eines Hochregallagers und eines automatischen Kleinteilelages für einen Sportartikelhersteller in der Türkei. Finanzielle Details dazu wurden zwar nicht genannt. Laut Voestapline soll es sich aber um einen neuen "Rekordauftrag" handeln.

Zuvor konnte Voestalpine bereits in den Niederlanden einen Auftrag für den Einrichtungshändler JYSK an Land ziehen und in Großbritannien wird an einem vollautomatischen Palettenregalsystem getüftelt. Voestalpine selbst sieht sich durch die anhaltende Nachfrage bestätigt. Mit Blick auf das Projekt in der Türkei sprach CEO Herbert Eibensteiner von einer Demonstration der eigenen "Kompetenz und Innovationskraft".

Voestalpine bleibt in luftiger Höhe

Die guten Neuigkeiten reichten zwar noch nicht aus, um auch an der Börse für frische Rekorde zu sorgen. Doch die Voestalpine-Aktie wird auf einem mehr als ansehnlichen Niveau gestützt. 39,68 Euro standen am Donnerstagmorgen auf der Anzeigetafel. Damit bleiben Höchststände knapp über 40 Euro klar in Reichweite. Bleibt es beim positiven Newsflow, so wäre oberhalb davon wohl auch ein Angriff auf Allzeit-Hochs oberhalb von 50 Euro nicht undenkbar.

Die Voraussetzungen für 2026 fallen insgesamt recht freundlich aus. Neue Pläne der EU, um chinesischen Stahlanbietern das Leben etwas schwerer zu machen, sollen heimische Anbieter wie Voestalpine in Schutz nehmen. Geht der Plan auf, könnte bei dem Konzern das größte Sorgenkind wieder etwas mehr Rückenwind erfahren, was die Anleger sicherlich belohnen würden.

Das sieht gut aus

Mit anderen Worten stimmt bei Voestalpine von der Auftragslage bis zur Charttechnik derzeit so ziemlich alles. Das ist noch keine Garantie dafür, dass es den Aktienkurs weiter in Richtung Norden treiben wird. Es ist aber eine mehr als gesunde Ausgangsbasis und es wäre zumindest keine Überraschung, sollte das Papier in den kommenden Wochen und Monaten noch für Aufsehen sorgen können.

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