Die Vienna Insurance Group (VIG) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr eine psychologische Schallmauer durchbrochen. Erstmals in der Konzerngeschichte kletterte der Gewinn vor Steuern über die Marke von einer Milliarde Euro, was den Weg für eine deutliche Dividendenerhöhung freimacht.

Operative Stärke in Osteuropa

Der Sprung auf 1,16 Milliarden Euro entspricht einem Plus von fast 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein wesentlicher Treiber für dieses Ergebnis war die verbesserte operative Rentabilität: Die Netto-Combined-Ratio sank auf starke 90,1 Prozent. Hier profitierte der Versicherer vor allem davon, dass teure wetterbedingte Großschäden im Vergleich zum Vorjahr weitgehend ausblieben.

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Das Wachstum zog sich durch alle Kernmärkte. Besonders in Polen mit einem Plus von 10,7 Prozent und der Tschechischen Republik mit 8,2 Prozent legten die Prämieneinnahmen kräftig zu. Auch das Segment der Krankenversicherungen erwies sich mit einem Zuwachs von über elf Prozent als verlässlicher Ertragsbringer für die Gruppe.

Kurskorrektur trotz Bestmarken

An der Börse wird dieser Erfolg derzeit jedoch mit Vorsicht quittiert. Trotz der Rekordzahlen notiert die Aktie mit 61,20 Euro aktuell unter ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 65,47 Euro. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier rund zehn Prozent an Wert verloren. Marktbeobachter werten dies als gesunde Korrektur, nachdem der Titel auf Sicht von zwölf Monaten noch immer über 60 Prozent im Plus liegt. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von 40 deutet zudem darauf hin, dass die Aktie nach dem jüngsten Rücksetzer allmählich eine Bodenbildung sucht.

Dividende und Ausblick 2026

Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management bereits den nächsten Rekord an und prognostiziert einen Vorsteuergewinn zwischen 1,25 und 1,30 Milliarden Euro. In dieser Planung ist die beabsichtigte Übernahme der NÜRNBERGER Beteiligungs-AG noch nicht berücksichtigt, was bei einem erfolgreichen Abschluss für zusätzliches Potenzial sorgen könnte.

Die Aktionäre sollen unmittelbar von der starken Bilanz des Jahres 2025 profitieren. Der Vorstand schlägt eine Dividende von 1,73 Euro je Aktie vor, was einer Steigerung von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Parallel dazu soll die neue Strategie „evolve28“ den Wachstumskurs bis zum Jahr 2028 absichern.

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