Der Energiekonzern zündet die nächste Stufe seiner Transformation und legt ein massives Investitionsprogramm auf. Während der Gewinn im abgelaufenen Jahr erwartungsgemäß schrumpfte, honoriert der Markt den aggressiven Expansionskurs. Die klare Ausrichtung auf Erneuerbare Energien und die Stromversorgung von Rechenzentren liefert Anlegern genau die Wachstumsstory, die derzeit gefragt ist.

Auf den ersten Blick lesen sich die Zahlen für 2025 durchwachsen. Das bereinigte EBITDA sank um gut zehn Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Dennoch übertraf das Unternehmen die eigenen Prognosen spürbar. Verantwortlich dafür waren florierende Geschäfte im Energiehandel sowie eine starke Auslastung der Offshore-Windparks. Die Börse reagierte prompt: Am vergangenen Freitag schloss das Papier bei 57,10 Euro und markierte damit exakt ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn summiert sich das Kursplus auf knapp 22 Prozent.

USA-Fokus als Wachstumstreiber

Der eigentliche Kurstreiber ist die Strategie bis 2031. RWE plant Nettoinvestitionen von 35 Milliarden Euro, um die Kapazitäten auf 65 Gigawatt mehr als zu verdoppeln. Fast die Hälfte dieses Budgets fließt in die USA. Dieser geografische Schwerpunkt ist strategisch klug gewählt. Durch den gezielten Ausbau von Wind-, Solar- und flexiblen Gaskraftwerken positioniert sich der Konzern als essenzieller Energielieferant für die rasant wachsende KI-Infrastruktur amerikanischer Tech-Giganten.

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Diese Perspektive ruft auch die Analysten auf den Plan, die das langfristige Wertschöpfungspotenzial loben. Einige Experten werten die Prognose, den Gewinn je Aktie bis 2031 auf 4,40 Euro zu steigern, sogar als zu konservativ. Die konkreten Einschätzungen und Kapitalmaßnahmen im Überblick:

  • Goldman Sachs: Kursziel auf 63 Euro angehoben (Kaufempfehlung)
  • Deutsche Bank: Kursziel bei 55 Euro bestätigt (Kaufempfehlung)
  • Dividende 2025: Geplante Anhebung auf 1,20 Euro je Aktie

Für das laufende Jahr 2026 rechnet das Management mit einem bereinigten EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro, angetrieben durch die Inbetriebnahme neuer Anlagen und günstigere Wetterbedingungen. Die nächste konkrete Wegmarke für Aktionäre ist die Hauptversammlung am 30. April, auf der die erhöhte Dividende offiziell beschlossen wird und weitere Details zur US-Expansion fließen dürften.

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