Verve Group SE plant den nächsten großen Schritt in ihrer Transformation zum globalen Werbetechnologie-Spezialisten. Das Unternehmen verlegt seinen Sitz von Schweden nach Irland und prüft zudem die Umstellung der Bilanzierung auf US-Dollar. Damit richtet sich der Konzern konsequent an seinen US-amerikanischen Wettbewerbern und internationalen Investoren aus.

Brücke zum US-Markt

Der Umzug nach Irland stellt eine Anpassung an das angelsächsische Rechtssystem dar, das für US-amerikanische Investoren und Wettbewerber den Branchenstandard bildet. Da Transaktionen im digitalen Werbesektor überwiegend in Dollar abgewickelt werden, soll die geplante Währungsumstellung Währungsschwankungen in den Bilanzen reduzieren und die Vergleichbarkeit mit anderen Branchengrößen erhöhen.

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Das operative Gewicht hat sich bereits deutlich verschoben: Mittlerweile erwirtschaftet Verve rund 75 % seiner Erlöse in Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2025 stand ein Umsatz von 551 Millionen Euro bei einer operativen Marge (EBITDA) von 22 % zu Buche. Um diesen Fokus zu untermauern, findet am 16. Juni 2026 der erste Kapitalmarkttag in der Citigroup-Zentrale in New York City statt.

Fahrplan für den Umbau

Die bestehenden Börsennotierungen in Frankfurt und Stockholm bleiben von dem Sitzwechsel unberührt. Aktionäre müssen vorerst nicht aktiv werden, sollen aber auf der Hauptversammlung am 5. Juni 2026 über den Plan abstimmen. Die strukturelle Änderung ebnet den Weg für ein potenzielles künftiges Direktlisting in den Vereinigten Staaten.

An der Börse spiegelt sich die strategische Entwicklung bisher kaum wider. Mit einem Schlusskurs von 1,44 Euro am Mittwoch notiert das Papier seit Jahresbeginn rund 20 % im Minus.

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