Geopolitische Verwerfungen haben an der Börse wieder einmal für nachhaltig schlechte Stimmung gesorgt. Dem können sich aktuell nur wenige Aktien entziehen und auch die Verbund-Aktie bekommt es mit Verkaufsdruck zu tun. Verluste von 3,4 Prozent am Dienstagmorgen zwangen das Papier auf 60,15 Euro zurück. Damit wurde das maue Kursziel der Deutschen Bank in Höhe von 60 Euro schon fast erreicht.

Darauf folgt nun auch schon die nächste Anpassung nach unten. In einem Research Update haben die Analysten James Brand und Olly Jeffery das Kursziel noch einmal auf 58 Euro abgesenkt, womit nun auch ein neues 52-Wochen-Tief in Aussicht gestellt wird. Folgerichtig bleibt es auch bei der Verkaufsempfehlung. Dabei spielen die Sorgen vor Zöllen nicht einmal eine tragende Rolle bei den Überlegungen.

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Damit hat der Verbund zu kämpfen

Als größte Risiken nennen die Börsenprofis die schwache Wasserkraft, immer neue Vorschriften für das Versorgungsgeschäft und diverse Ausfälle. Bereits im vierten Quartal 2025 habe das Unternehmen es mit schwachen Bedingungen bei der Wasserkraft zu tun gehabt. Die Wahrscheinlichkeit für eine schnelle Verbesserung der Lage scheint ausgesprochen gering ausgeprägt zu sein.

Die Deutsche Bank rechnet offenbar damit, dass die Schwäche sich noch länger hinziehen dürfte. Darauf weisen nach unten angepasste Erwartungen beim Gewinn je Aktie für die nächsten Jahre hin. Für das laufende Jahr werden nur noch 3,17 statt zuvor 3,45 Euro in Aussicht gestellt. Bis 2028 könnte as auf 3,57 Euro aufwärts gehen, wo bisher noch 3,67 Euro in Aussicht gestellt wurden.

Trockene Zeiten

Zwar müssen Analysten mit ihren Prognosen längst nicht immer richtig liegen. Tatsächlich sind die Probleme beim Verbund aber nicht von der Hand zu weisen. Die schwache Wasserführung in Österreich bleibt ein Problem und nach Einschätzung von Meteorologen wird es hier so schnell keine nachhaltige Verbesserung geben. Der Ausbau in anderen Bereichen wird die mauen Erträge in diesem Segment auf die Schnelle kaum ausgleichen können. Dass im März nun auch noch eine große Preissenkung ansteht, lässt die Hoffnungen auf stärkere Margen erodieren.

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