United States Antimony hat den Sprung vom Explorer zum skalierten Produzenten kritischer Mineralien vollzogen. Die nun finalisierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 belegen eine massive Ausweitung des operativen Geschäfts und eine strategische Neupositionierung. Mit einem Milliarden-Auftragsbestand im Rücken visiert das Management für das laufende Jahr eine weitere Vervielfachung der Erlöse an.

Dreistelliges Umsatzwachstum und Reserven

Der Jahresumsatz kletterte 2025 um 163 Prozent auf 39,26 Millionen US-Dollar. Haupttreiber waren deutlich gestiegene Marktpreise für Antimon, bedingt durch internationale Exportbeschränkungen, sowie ein stabiles Wachstum im Zeolith-Segment. Trotz eines operativen Bruttogewinns von knapp 10 Millionen US-Dollar verblieb unter dem Strich ein Nettoverlust von 4,3 Millionen US-Dollar. Dieser resultierte primär aus hohen Investitionen in den Kapazitätsausbau und aktienbasierten Vergütungen ohne Cash-Auswirkung.

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Besonders auffällig ist der Aufbau strategischer Reserven. Das Unternehmen hielt Ende 2025 rund 465 Tonnen Antimon – fast sechsmal so viel wie im Vorjahr. Analysten bewerten diese Entwicklung positiv. HC Wainwright hob das Kursziel jüngst auf 11,50 US-Dollar an, während B. Riley sogar 13,00 US-Dollar für realistisch hält. Experten verweisen dabei auf die erfolgreiche vertikale Integration in einem geopolitisch volatilen Umfeld.

Milliarden-Backlog stützt Ausblick

Für 2026 liegt die Messlatte hoch: Das Umsatzziel wurde auf 125 Millionen US-Dollar festgesetzt. Ein wesentlicher Pfeiler ist der Vertrag mit der US-Verteidigungslogistikbehörde DLA, der allein im laufenden Jahr 75 Millionen US-Dollar beisteuern soll. Insgesamt beläuft sich der Auftragsbestand auf 354 Millionen US-Dollar. Zudem bereitet sich das Unternehmen darauf vor, mit dem Fostung-Projekt in Kanada nach über einem Jahrzehnt die erste Wolfram-Produktion in Nordamerika zu starten.

Nachdem die Aktie am Mittwoch noch um rund 7 Prozent zulegen konnte, korrigierte sie am heutigen Donnerstag deutlich. Mit einem Minus von 9,52 Prozent notiert das Papier aktuell bei 8,93 US-Dollar. Anleger scheinen nach der jüngsten Rallye, die seit Jahresbeginn ein Plus von über 50 Prozent einbrachte, Gewinne mitzunehmen. Der Wechsel an die New York Stock Exchange am 11. März markiert dabei den strategischen Schritt, die institutionelle Liquidität für die anstehende Produktionsphase zu erhöhen.

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