Uranium Energy Corp. sichert sich eine Schlüsselposition im US-Uransektor. Das Unternehmen hat eine strategische Beteiligung von 36,8 Prozent am Konkurrenten Anfield Energy offengelegt – und damit die Weichen für weiteren Einfluss gestellt. Die Transaktion unterstreicht die aggressive Wachstumsstrategie in einem Markt, der von steigenden Preisen und politischem Rückenwind profitiert.

Die Transaktion im Detail

Laut einer SEC-Meldung vom 16. Januar 2026 hält Uranium Energy zusammen mit einer Tochtergesellschaft rund 7,16 Millionen Stammaktien von Anfield Energy. Die Position setzt sich aus bereits gehaltenen Anteilen, Bezugsrechten und Warrants zusammen, die innerhalb von 60 Tagen ausgeübt werden können. Aufgebaut wurde das Paket über mehrere Schritte, darunter Schuldenvereinbarungen und private Aktienkäufe.

Mit der Beteiligung sichert sich Uranium Energy weitreichende Mitspracherechte. Ein begleitendes Absicherungsabkommen räumt dem Unternehmen das Recht ein, Vorstandsmitglieder zu bestimmen. Zudem enthält die Vereinbarung Verwässerungsschutzklauseln und sogenannte Top-up-Rechte, die es Uranium Energy ermöglichen, seinen Anteil bei Kapitalmaßnahmen zu verteidigen.

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Entscheidend ist die Zustimmung der Anfield-Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung, die voraussichtlich am 27. Februar 2026 stattfindet. Erst dann wird die Transaktion endgültig.

Starker Rückenwind für Uran

Die Investition erfolgt in einem Umfeld, das kaum günstiger sein könnte. Der Uranpreis hat die Marke von 83 US-Dollar je Pfund überschritten und testet aktuelle Hochs – getrieben von einem knappen Angebot und einer robusten Nachfrage. Besonders die stark wachsenden Rechenzentren für Künstliche Intelligenz und Kryptowährungen steigern den Strombedarf massiv.

Parallel dazu unterstützt die US-Regierung den Aufbau einer heimischen Lieferkette für Kernbrennstoffe. Regulatorische Erleichterungen für Konverter und Anreicherungsanlagen schaffen Investitionsanreize. Uranium Energy nutzt diese Konstellation konsequent, um sich strategisch breiter aufzustellen.

Ausblick

Für Anleger steht die Anfield-Hauptversammlung Ende Februar im Fokus. Die Aktie von Uranium Energy hat in den vergangenen 30 Tagen bereits über 82 Prozent zugelegt und damit den Gesamtmarkt deutlich hinter sich gelassen. Analysten bleiben vorerst neutral gestimmt. Die Beteiligung an Anfield passt jedoch ins Bild einer Wachstumsstrategie, die auf langfristig steigende Uranpreise und eine Reaktivierung der US-Produktion setzt.

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