Uranium Energy Aktie: Meta-Deal zündet
Uranium Energy steht nach einer turbulenten Woche im Zentrum des Marktgeschehens. Der Auslöser: Meta hat einen der größten Atomstrom-Deals der Geschichte abgeschlossen – und Bank of America prognostiziert einen Uranpreis von 105 US-Dollar. Für den US-Uranproduzenten könnte das eine fundamentale Neubewertung bedeuten.
Meta sichert sich 6,6 Gigawatt Atomstrom
Am 9. Januar 2026 gab Meta bekannt, bis 2035 bis zu 6,6 Gigawatt nuklearer Leistung für seine KI-Rechenzentren zu sichern. Die Vereinbarungen umfassen Partnerschaften mit Vistra, TerraPower und Oklo. Strom soll sowohl aus bestehenden Atomkraftwerken wie Perry, Davis-Besse und Beaver Valley als auch aus neuen Kapazitäten kommen.
Entscheidend für Uranium Energy: Die langfristigen Stromabnahmeverträge über 20 Jahre schaffen eine starre, planbare Nachfrage nach Uranbrennstoff. Als ungehedgter US-Produzent profitiert das Unternehmen direkt von diesem strukturellen Nachfrageschub der Tech-Giganten.
Bank of America sieht 105 US-Dollar Uranpreis
Parallel dazu veröffentlichte Bank of America am 7. Januar eine bullische Prognose. Analyst Lawson Winder erwartet für 2026 einen durchschnittlichen Uranpreis von 105 US-Dollar pro Pfund – ein Plus von 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Bank verweist auf anhaltende Marktdefizite, getrieben durch Lageraufstockungen der Energieversorger und geopolitische Lieferrisiken. Für Uranium Energy, das bewusst auf Absicherungsgeschäfte verzichtet, würde ein Preisanstieg auf 105 US-Dollar die Margen und Bewertungen seiner Vorkommen deutlich erhöhen.
Kurzzeitiges Minus, langfristige Investitionen
Die Q1-Zahlen für das Geschäftsjahr 2026 vom 10. Dezember zeigten ein GAAP-EPS von -0,02 US-Dollar und verfehlten damit die Erwartungen um einen Cent. Das Minus resultiert jedoch aus hohen Investitionen in den Hochlauf der Förderung und die Reaktivierung von Verarbeitungsanlagen. Die Frage ist, ob diese Ausgaben durch die künftigen Einnahmen gerechtfertigt werden – die aktuellen Marktbedingungen sprechen dafür.
Regulatorische Rückendeckung
Ende Dezember 2025 gewährte das US-Justizministerium einem Konsortium von Atombrennstoff-Unternehmen kartellrechtliche Immunität. Die Maßnahme basiert auf dem Defense Production Act und ermöglicht koordinierte Anstrengungen zur Sicherung heimischer Brennstoffversorgung. Für Uranium Energy schafft das ein geschütztes Umfeld, um US-Kapazitäten auszubauen.
Die Aktie hat in den letzten zwölf Monaten über 100 Prozent zugelegt und notiert aktuell nahe ihrem 52-Wochen-Hoch bei 17,80 US-Dollar. Die Kombination aus Metas Atomstrom-Offensive, der 105-Dollar-Prognose und regulatorischer Unterstützung bildet ein außergewöhnlich günstiges Umfeld. Ob die Aktie das bisherige Jahreshoch überwinden kann, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.
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