Uranium Energy Corp (UEC) baut seine Position im US-Uranmarkt konsequent aus. Mit einer frischen Millioneninvestition in den kleineren Wettbewerber Anfield Energy sichert sich der Konzern nicht nur weitere Anteile, sondern zielt auf die strategische Kontrolle ab. In einem Umfeld steigender Uranpreise und knappen Angebots könnte dies der entscheidende Schritt zur Konsolidierung des Sektors sein.

Details zur Offensive

Der größte Uranproduzent Amerikas nutzt seine finanzielle Stärke für einen gezielten Vorstoß. UEC hat eine strategische Investition von 4 Millionen US-Dollar in Anfield Energy abgeschlossen. Im Rahmen einer Privatplatzierung erwarb das Unternehmen fast 900.000 Zeichnungsscheine zu einem Preis von 4,46 US-Dollar pro Stück.

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Die Transaktion hat Gewicht: UEC war bereits zuvor der größte Anteilseigner von Anfield. Mit dem neuen Zukauf steigt der Besitzanteil auf rund 28,8 Prozent der ausstehenden Stammaktien. Berücksichtigt man Optionen und die neuen Bezugsrechte, kontrolliert UEC potenziell sogar 36,8 Prozent des kleineren Entwicklers.

Ziel: Volle Kontrolle

Hinter der Finanzspritze steckt mehr als eine reine Kapitalanlage. Das Management strebt den Status als "Control Person" gemäß den Richtlinien der TSX Venture Exchange an. Dieser Status würde UEC erheblichen Einfluss auf die Unternehmensentscheidungen von Anfield gewähren und die Weichen für eine faktische Integration stellen.

Die Hürde dafür ist die Zustimmung der freien Aktionäre. Für den 27. Februar 2026 hat Anfield eine Sonderversammlung einberufen. Dort müssen die unabhängigen Investoren entscheiden, ob sie UEC diese Machtposition zugestehen. Die Stimmen von UEC selbst bleiben bei dieser Abstimmung außen vor.

Marktumfeld treibt Expansion

Der Zeitpunkt für den Ausbau der Marktmacht ist bewusst gewählt. Der Uran-Spotpreis notierte am Dienstag bei starken 83,10 US-Dollar pro Pfund. Analysten sehen in dem strukturellen Angebotsdefizit und dem steigenden Energiehunger durch KI-Rechenzentren langfristige Treiber für den Sektor.

Für UEC passt Anfield perfekt in die vertikale Integrationsstrategie. Anfield verfügt über wichtige Vermögenswerte in den USA, darunter die Shootaring Canyon Mühle in Utah und Projekte in Colorado. Diese Assets ergänzen die Pläne von UEC, Amerikas einziger vertikal integrierter Uranbrennstofflieferant zu werden – vom Bergbau bis zur Konversion.

Die Börse honoriert den Expansionskurs bisher deutlich: Die UEC-Aktie notiert mit 15,55 US-Dollar in direkter Schlagdistanz zum 52-Wochen-Hoch und verzeichnet auf Jahressicht ein Plus von über 130 Prozent.

Finanzielle Feuerkraft

Uranium Energy geht aus einer Position der Stärke in diese Verhandlungen. Zum Ende des letzten Quartals (31. Oktober 2025) meldete das Unternehmen:

  • Liquidität: Rund 698 Millionen US-Dollar in Barmitteln, Inventar und Aktienbeständen.
  • Schulden: Keine Verschuldung.
  • Bestände: 1,36 Millionen Pfund Uran-Konzentrat (U₃O₈) auf Lager.

Der 27. Februar 2026 wird nun zum entscheidenden Datum für die weitere Struktur des Unternehmens. Stimmen die Aktionäre der Kontrollübernahme zu, sichert sich UEC direkten Zugriff auf weitere strategische Assets. Parallel dazu werden Mitte März die Quartalszahlen erwartet, die weiteren Aufschluss über die operative Entwicklung geben dürften.

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