Uranium Energy hat in dieser Woche ein neues Allzeithoch bei 17,83 USD markiert – der vorläufige Höhepunkt einer beeindruckenden Rally. Allein zwischen dem 7. und 14. Januar legte die Aktie um rund 19 Prozent zu. Der Auslöser: eine strategische Beteiligung, die das Unternehmen nun zum größten Einzelaktionär eines anderen Uranproduzenten macht.

36,8 Prozent an Anfield Energy gesichert

Am 16. Januar meldete Uranium Energy per SEC-Filing den Aufbau einer Beteiligung von 36,8 Prozent an Anfield Energy – teilweise verwässert gerechnet. Die Position umfasst knapp fünf Millionen direkt gehaltene Aktien sowie weitere Anteile über Warrants und Bezugsrechte, die innerhalb von 60 Tagen ausübbar sind. Insgesamt hält Uranium Energy damit über 7,1 Millionen Anfield-Aktien.

Der Einstieg erfolgte über eine Kombination aus Schuldentilgung und Kapitalerhöhung. Uranium Energy beteiligte sich mit vier Millionen USD an einer zehn Millionen schweren Finanzierungsrunde von Anfield. Die Mittel fließen in US-Uranprojekte wie West Slope, Velvet-Wood und Slick Rock sowie die Shootaring Canyon-Aufbereitungsanlage.

Zusätzlich sicherte sich Uranium Energy über eine Vereinbarung Rechte zur Besetzung von Vorstandsposten und Verwässerungsschutz – solange die Beteiligung mindestens 9,99 Prozent beträgt.

Institutionelle Investoren stocken massiv auf

Parallel zur Anfield-Transaktion zeigen die jüngsten Quartalsmeldungen starkes Interesse von Großinvestoren. Vanguard erhöhte seine Position im dritten Quartal um 34,5 Prozent auf 35,7 Millionen Aktien, was einem Gegenwert von rund 477 Millionen USD entspricht. Norges Bank stieg neu ein und baute eine Position im Wert von 105 Millionen USD auf. State Street stockte um 9,5 Prozent auf 23 Millionen Aktien auf.

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Die institutionelle Quote liegt mittlerweile bei über 62 Prozent. Am Tag des Allzeithochs erreichte die Marktkapitalisierung von Uranium Energy etwa 8,5 Milliarden USD.

Uranpreis und Produktionshochlauf stützen

Die Rally profitiert vom robusten Uranpreis, der seit Mitte 2024 auf hohem Niveau verharrt. Im ersten Geschäftsquartal 2026 (bis 31. Oktober 2025) lag der durchschnittliche Spotpreis bei 76,78 USD je Pfund U₃O₈. Zum Quartalsende stand er bereits bei 82,20 USD – ein Plus von 15,6 Prozent gegenüber Jahresbeginn.

Uranium Energy meldete für das Quartal eine Produktion von 68.600 Pfund ausgefälltem und getrocknetem Uran aus der Christensen Ranch in Wyoming. Die Cash-Kosten lagen bei 29,90 USD je Pfund, die Gesamtkosten bei 34,35 USD. Seit Mitte November laufen Trocknungs- und Verpackungsanlagen wieder auf vollen Touren.

Der Nachfrageschub kommt vor allem von Rechenzentren für KI-Anwendungen und Krypto-Mining. Staatliche Förderprogramme für Kernkraft als saubere Energiequelle treiben die Branchenstimmung zusätzlich.

Analysten sehen weiteres Potenzial

Elf Analysten bewerten die Aktie derzeit, das Konsensrating lautet „Kaufen". Das durchschnittliche Kursziel von 14,92 USD liegt allerdings bereits unter dem aktuellen Kurs – ein Zeichen dafür, dass die Rally schneller verlief als erwartet. Stifel setzt das höchste Ziel bei 19 USD an, Canaccord Genuity bei 17,50 USD, Goldman Sachs bei 17 USD.

Per 31. Oktober 2025 verfügte Uranium Energy über 454,7 Millionen USD Cash ohne Schulden. Die Gesamtaktiva inklusive Uranbeständen und Beteiligungen summierten sich auf 698 Millionen USD. Im Lager liegen 1,356 Millionen Pfund gekauftes Uran plus laufende Produktion.

Die Zahlen für das zweite Geschäftsquartal (bis 31. Januar 2026) werden im März erwartet. Ein weiterer Kurstreiber könnte eine mögliche Entscheidung der US-Regierung zu heimischen Uranlieferungen werden – Uranium Energy gilt hier als gut positioniert. Die Aktionärsversammlung von Anfield zur formellen Genehmigung der Kontrollperson-Stellung ist für Ende Februar angesetzt.

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