TUI durchbricht erstmals seit August wieder die 9-Euro-Marke. Der Reisekonzern profitiert von einer neuen Kaufempfehlung der LBBW – und kann diese mit harten Zahlen untermauern: Das Geschäftsjahr 2025 war das erfolgreichste der Unternehmensgeschichte. Nach sechs Jahren Pause kehrt sogar die Dividende zurück.

Die wichtigsten Fakten:
- LBBW startet Coverage mit Kaufempfehlung
- Bereinigtes EBIT im Geschäftsjahr 2025: 1,46 Mrd. Euro (+12,6%)
- Erstmals seit 2019 wieder Dividende: 0,10 Euro je Aktie
- Nettoverschuldung sinkt um fast 20% auf 1,3 Mrd. Euro
- Analystenkonsens: 10 von 14 raten zum Kauf

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LBBW sieht drei Treiber

Die Landesbank Baden-Württemberg nimmt die TUI Aktie am Dienstag mit "Buy" in die Bewertung auf. Analyst Gerhard Wolf identifiziert operative Stärke, strukturelles Marktwachstum und finanzielle Erholung als zentrale Investment-Säulen. Besonders hebt er hervor: Die Marge wächst schneller als der Umsatz – ein Zeichen profitabler Expansion.

Das Rekordergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres liefert die Basis für diese Einschätzung. TUI erzielte ein bereinigtes EBIT von 1,46 Milliarden Euro, was die eigene Prognose von 9 bis 11 Prozent Wachstum deutlich übertrifft. Der Umsatz kletterte auf 24,2 Milliarden Euro, 34,7 Millionen Gäste buchten bei TUI.

Kreuzfahrt als Gewinnmaschine

Das Segment Holiday Experiences entwickelte sich zum Ergebnistreiber. Hotels, Kreuzfahrten und Ausflüge steigerten das bereinigte EBIT auf 1,31 Milliarden Euro. Besonders eindrucksvoll: Die Kreuzfahrtsparte verdoppelte das Ergebnis nahezu auf 482 Millionen Euro. Bei einer Auslastung von 99 Prozent stiegen die verfügbaren Passagiertage um 18 Prozent auf 11,4 Millionen.

Die finanzielle Erholung zeigt sich auch in der Bilanz. Die Nettoverschuldung sank um fast ein Fünftel auf 1,3 Milliarden Euro, der Verschuldungsgrad verbesserte sich von 0,8x auf 0,6x. Alle drei großen Ratingagenturen hoben ihre Bewertungen an.

Dividende und Ausblick

TUI schlägt eine Startdividende von 0,10 Euro je Aktie vor – die erste Ausschüttung seit sechs Jahren. Ab dem kommenden Geschäftsjahr sollen 10 bis 20 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie fließen. Die Zahlung ist für den 13. Februar 2026 geplant.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Konzern ein Umsatzplus von 2 bis 4 Prozent und einen EBIT-Anstieg von 7 bis 10 Prozent. Die Buchungslage für den Winter liegt ein Prozent über Vorjahr, erste Signale für den Sommer 2026 fallen positiv aus.

Der Analystenkonsens spiegelt die Zuversicht wider: 10 von 14 Experten raten zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 11,10 Euro. Deutsche Bank und JP Morgan sehen mit Kurszielen von 12 beziehungsweise 13,50 Euro noch deutliches Potenzial.

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