TUI Aktie: Mindert Hoffnung!
Zwei festgesetzte Kreuzfahrtschiffe, rund 10.000 rückzuführende Gäste und ein Konflikt ohne absehbares Ende: Die Eskalation im Nahen Osten trifft TUI zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Erst im Februar hatte der Konzern mit einem Rekord-Winterquartal aufgetrumpft – nun zwingt die Lage am Persischen Golf zu fortlaufenden Reiseabsagen.
Zwei Schiffe, zwei Häfen, kein Ausweg
Die Mein Schiff 4 liegt ohne Gäste im Port Zayed in Abu Dhabi und wartet auf ein sicheres Zeitfenster, um die Straße von Hormus zu passieren. Die Mein Schiff 5 ist im Hafen von Doha festgesetzt. Aufgrund der Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes fallen alle geplanten Abfahrten der Mein Schiff 4 bis zum 23. März sowie der Mein Schiff 5 bis zum 12. März aus. Auch die Transreisen der Mein Schiff 4 von Dubai nach Kapstadt – und damit die erste geplante Rückkehr nach Europa – wurden abgesagt.
Die Rückholung der betroffenen Reisenden läuft über Charterflüge und Sitzplatzkontingente bei Qatar Airways, teils über logistisch aufwendige Routen durch Saudi-Arabien. Noch Mitte Februar galt die Golfregion als vergleichsweise sicher, da die Huthi-Angriffe sich auf das Rote Meer konzentrierten. Die plötzliche Sperrung der Straße von Hormus und des Luftraums über Katar und den Emiraten traf viele Experten unvorbereitet.
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Rekordquartal trifft Buchungszurückhaltung
Das bereinigte EBIT im ersten Quartal war mit einem Plus von 51,5 Prozent auf 77,1 Millionen Euro das stärkste Winterergebnis der Unternehmensgeschichte. Dieser Rückenwind droht nun durch die geopolitische Lage abgebremst zu werden. TUI-Chef Ebel räumte ein, dass sich die Krise bereits im Buchungsverhalten niederschlägt: Reisende weichen zunehmend auf die Karibik aus, und eine Normalisierung könnte nach seiner Einschätzung einige Monate dauern.
Ob die Mein Schiff 4 wie geplant am 11. April in Kapstadt den regulären Betrieb aufnehmen und Kurs auf Palma de Mallorca nehmen kann, ist derzeit offen. In welchem Umfang die Jahresziele insgesamt betroffen sein werden, hängt unmittelbar vom weiteren Verlauf des Konflikts ab. Die TUI-Aktie notiert rund 20 Prozent unter ihrem Jahresanfangsniveau und deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts – der Kurs spiegelt die Unsicherheit wider, die das operative Bild derzeit prägt.
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