Die Aktie von Thyssenkrupp Marine Systems startet verhalten ins Jahr 2026. Nach der volatilen Phase seit dem Börsengang im Oktober 2025 konsolidiert der Titel nun im Bereich von 66 Euro. Die entscheidende Frage: Ist die Korrektur von den Hochs bei knapp 100 Euro beendet?

Für die weitere Kursentwicklung ist das aktuelle Niveau entscheidend. Hält die Unterstützung bei 66 Euro, könnte dies die Basis für einen erneuten Aufwärtstrend bilden. Gewinnmitnahmen zum Jahresende hatten den Kurs von seinen Höchstständen zurückkommen lassen.

MDAX-Aufnahme brachte keine weitere Euphorie

Der schnelle Aufstieg in den MDAX am 22. Dezember 2025 rückte den Kieler U-Boot- und Marineschiffbauer zwar in den Fokus institutioneller Investoren, führte kurzfristig jedoch nicht zu weiteren Kurssprüngen. Stattdessen bewertet der Markt das Unternehmen nun fundamental neu – der Fokus liegt auf harten Geschäftszahlen und dem Auftragseingang.

Die Index-Aufnahme war dennoch ein Vertrauensbeweis für den Börsenneuling. Mit der höheren Gewichtung in den Portfolios dürfte mittelfristig auch die Nachfrage steigen.

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Rekordauftrag stützt fundamental

Kurz vor Weihnachten meldete TKMS den größten Torpedo-Auftrag der Unternehmensgeschichte. Der Rahmenvertrag mit dem Bundesamt für Ausrüstung umfasst die Lieferung von DM2A5-Schwergewichtstorpedos für die U-Boote der Klasse 212CD.

Warum dieser Auftrag die Bewertung stützt:

  • Langfristige Planungssicherheit: Der Auftragsbestand liegt bereits bei über 18 Milliarden Euro
  • Hohe Margen: Das Geschäft mit elektronischen Waffensystemen gilt als besonders profitabel
  • Sichtbarkeit: Die Auftragslage sichert mehrere Jahre Umsatz ab

Das bereinigte EBIT stieg im vergangenen Geschäftsjahr um über 50 Prozent auf 131 Millionen Euro. Mit einer EBIT-Marge von zuletzt 6 Prozent nähert sich TKMS dem mittelfristigen Ziel von über 7 Prozent. Die Bewertung wird zunehmend durch Cashflows untermauert – nicht mehr nur durch Fantasie.

Entscheidung in den kommenden Tagen

Der Handel am heutigen Freitag ist von Abwarten geprägt. Geopolitische Unsicherheiten stützen zwar grundsätzlich die Nachfrage nach Rüstungsgütern, neue Impulse fehlen jedoch zunächst. Die Verteidigung der 66-Euro-Marke ist technisch entscheidend. Gelingt sie, wäre die Korrektur der letzten Wochen vorerst beendet. Der heutige Handelstag könnte den Ton für das erste Quartal 2026 angeben.

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