Tilray holt sich einen namhaften Partner ins Boot: Der Konzern hat mit der Carlsberg Group eine exklusive, mehrjährige Vereinbarung für die USA geschlossen. Ziel ist es, ausgewählte Carlsberg-Marken künftig in den Vereinigten Staaten zu brauen, zu vermarkten und zu vertreiben. Damit setzt Tilray seine Diversifizierung im Konsumgütergeschäft konsequent fort.

Start ab 2027 – klare Aufgabenteilung

Die Lizenzvereinbarung soll am 1. Januar 2027 starten. Tilray übernimmt dann Produktion, Marketing, Vertrieb und Distribution für Carlsberg, Carlsberg Elephant, Kronenbourg 1664 und 1664 Blanc – und zwar über alle US-Vertriebskanäle hinweg.

Der Vertrag läuft zunächst fünf Jahre. Zusätzlich ist eine automatische Verlängerung um weitere fünf Jahre vorgesehen, sofern bestimmte Leistungskriterien erreicht werden.

Warum Tilray davon profitieren will

Tilray will die internationalen Marken direkt in den USA herstellen. Das soll die Effizienz in Bereichen wie Brauprozessen, Beschaffung und Logistik verbessern. Laut Darstellung im Zusammenhang mit der Vereinbarung soll der Deal nach Start zusätzliche Skaleneffekte bringen und dann auch zum Umsatzwachstum beitragen.

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Die zentrale Frage für Anleger: Wann wird aus der strategischen Ankündigung messbares Wachstum? Antwort: Erst mit dem geplanten Wirksamkeitsdatum Anfang 2027, denn vorher ist der Vertrag zwar beschlossen, aber noch nicht umsatzwirksam.

Stärkere Position im US-Biermarkt – Details bleiben offen

Tilray sieht sich durch die Vereinbarung in seiner Rolle als viertgrößter Craft-Brauer in den USA bestätigt. Mit etablierten Premium- und Importbieren dürfte Tilray zudem seine Beziehungen zum Distributionsnetz stärken und die Präsenz bei nationalen Einzelhandelsketten ausbauen.

Finanzielle Details wurden allerdings nicht veröffentlicht. Klar ist nur der strategische Rahmen: Tilray will sein Portfolio im US-Biermarkt ausbauen, der als zweitgrößter Biermarkt der Welt gilt.

Zum konkreten Zeitplan bleibt es damit vor allem bei einem Fixpunkt: Am 1. Januar 2027 soll die Lizenz starten – erst dann wird sichtbar, wie stark sich der zusätzliche Umfang in Umsatz und Auslastung niederschlägt.

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