Tilray Aktie: Analysten vorsichtiger
Tilray bekommt etwas weniger Gegenwind von der Analystenseite. Wall Street Zen hat die Aktie heute von „Sell“ auf „Hold“ hochgestuft und damit den zuletzt häufig gesehenen vorsichtigen Grundton bestätigt. Doch was steckt hinter der Häufung an „Hold“-Einschätzungen?
Kursbild bleibt angespannt
Am Freitag schloss die Aktie bei 7,75 US-Dollar, nach 7,89 US-Dollar am Vortag. Im Tagesverlauf bewegte sich der Kurs zwischen 7,66 und 7,99 US-Dollar, bei einem Handelsvolumen von 2,54 Millionen Aktien.
Auffällig: Der Kurs liegt klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 9,10 US-Dollar und auch unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 11,04 US-Dollar. Das unterstreicht, dass der Titel charttechnisch weiter unter Druck steht. Die Marktkapitalisierung wird mit rund 903 Millionen US-Dollar angegeben. Auf 52-Wochen-Sicht reicht die Spanne von 3,51 bis 23,20 US-Dollar. Mit einem Beta von 2,02 gilt die Aktie zudem als überdurchschnittlich schwankungsanfällig.
Bei den Finanzkennzahlen zur Liquidität nennt der Bericht eine Current Ratio von 2,81 sowie eine Quick Ratio von 1,72. Der Verschuldungsgrad (Debt-to-Equity) liegt bei 0,19.
Analysten: Viele „Hold“, ein deutliches Kursziel-Signal
In der breiteren Analystenlandschaft dominiert Zurückhaltung: Aktuell stehen laut Quelle eine Kaufempfehlung, sechs „Hold“ und eine „Sell“-Einstufung zu Buche. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 13,33 US-Dollar.
Schon vor Wall Street Zen hatten mehrere Häuser nachjustiert. Zacks stufte die Aktie am 11. Februar von „Strong Sell“ auf „Hold“ hoch. Canaccord Genuity startete Ende Januar eine Beobachtung mit „Hold“. Roth MKM senkte sein Kursziel deutlich von 20,00 auf 10,00 US-Dollar und blieb bei „Neutral“. ATB Cormark hob ebenfalls von „Strong Sell“ auf „Hold“ an.
Deal mit Carlsberg und Zahlen aus Q2
Operativ sorgte Tilray am 18. Februar mit einer exklusiven, fünfjährigen Lizenzvereinbarung mit der Carlsberg Group für Aufmerksamkeit. Der Start ist zum 1. Januar 2027 geplant. Tilray soll dann Carlsberg, Carlsberg Elephant und Kronenbourg 1664 Blanc in den USA produzieren, vermarkten und vertreiben. Laut Mitteilung will das Unternehmen dafür bestehende Brau-Kapazitäten und sein nationales Vertriebsnetz nutzen.
In den Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Ende: 30. November 2025) meldete Tilray einen Quartalsumsatz von 217,5 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wies das Unternehmen eine negative Nettomarge von 251,69% sowie eine negative Eigenkapitalrendite (ROE) von 6,35% aus. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis wird mit -0,35 angegeben.
Der Mix aus wiederholten „Hold“-Hochstufungen, gesenkten Kurszielen einzelner Häuser und einem Kurs unter wichtigen Durchschnittslinien zeichnet damit ein Bild: Analysten bleiben vorsichtig, während der Carlsberg-Deal zwar Perspektive liefert, aber erst ab 2027 konkret in den USA anläuft.
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