Theon International Aktie: Unter Druck
Die Theon International Aktie zeigt zu Jahresbeginn technische Schwäche: Eine Trend-Auswertung vom 02. Januar 2026 stufte der BOTSI-Advisor den Titel massiv von Rang 92 herab, der Kurs liegt bei rund 26,50 Euro. Gleichzeitig stehen dem Unternehmen rekordhohe Aufträge gegenüber. Kann das Management die Zukäufe profitabel integrieren?
Wichtige Fakten auf einen Blick
- BOTSI-Advisor (02.01.2026): Herabstufung von Rang 92.
- Kurs: ca. 26,50 Euro; kurzfristige Unterstützung: 26,20 Euro; potenzielles Ziel bei 23,80 Euro.
- NATO/OCCAR-Rahmenvertrag: 100.000 Nachtsichtbrillen, Volumen ~1 Mrd. Euro.
- Auftragsbestand inkl. Optionen: 2,4 Mrd. Euro.
- Umsatzprognose 2026: 570–600 Mio. Euro (organisch +20%, mit Zukäufen +30%).
- Übernahmen/Kapitalmaßnahmen: Kappa Optronics (EV 75 Mio.), 9,8% Exosens-Anteil, Bezugsrechtsemission 150 Mio. Euro (Dez. 2025).
- Dividendenplan 2026: Ausschüttung 20–30% des Nettogewinns vorgesehen.
Die Fakten im Überblick
Der Großauftrag für Nachtsichtbrillen und der angehobene Auftragsbestand untermauern die fundamentale Deckung für Theon International. Die angekündigten Zukäufe und die Kapitalerhöhung sollen das Wachstum beschleunigen und die Lieferkette sichern. Die Prognose für 2026 nennt eine Umsatzspanne und differenziert zwischen organischem Wachstum (20%) und Wachstum inklusive Akquisitionen (30%).
Charttechnik und kurzfristige Risiken
Die Herabstufung durch den BOTSI-Advisor spiegelt aktuell vor allem technische Schwäche wider. Die Kapitalerhöhung hat die Verschuldung reduziert, führte aber kurzfristig zu Verwässerungseffekten. Halten die 26,20 Euro nicht, nennt die Auswertung ein Rückschlagrisiko bis etwa 23,80 Euro. Solange klare Hinweise auf eine profitfähige Integration der Zukäufe fehlen, dürfte die Konsolidierung anhalten.
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Antwort auf die Frage zur Integration
Die Umsatz- und Auftragslage schafft eine solide Grundlage; die mittelfristige Kursentwicklung hängt jedoch von der operativen Umsetzung ab. Gelingt die Einbindung von Kappa Optronics und die Absicherung der Lieferkette durch Exosens ohne spürbare Margenverflachung, kann der Abwärtsdruck abnehmen. Scheitert die effiziente Integration oder verzögern sich Synergien, erhöht das den Druck auf die Aktie und verstärkt die Gefahr eines Tests der 23,80-Euro-Marke.
Konkret entscheidend für den Kursverlauf in den kommenden Monaten sind die erfolgreichen Integrationen der Zukäufe, das Erreichen der Umsatzspanne 570–600 Mio. Euro sowie das Halten der technischen Unterstützung bei 26,20 Euro.
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