Nach einem desaströsen Börsenjahr horchen Anleger auf: Die Aktie des Ad-Tech-Spezialisten zeigte zuletzt ein erstes Lebenszeichen entgegen dem übergeordneten Abwärtstrend. Während Sorgen um die Konkurrenz durch Amazon die Stimmung drücken, hält das Management an optimistischen Prognosen für 2026 fest. Doch reicht das für eine nachhaltige Wende?

Ein Tropfen auf den heißen Stein

Die jüngste Kursreaktion fällt positiv aus, ändert jedoch vorerst wenig am Gesamtbild. Der Titel notiert aktuell bei 35,33 US-Dollar und damit weiterhin in gefährlicher Nähe zum 52-Wochen-Tief. Ein Blick auf die längerfristige Entwicklung verdeutlicht die Skepsis der Marktteilnehmer: Auf Sicht von zwölf Monaten hat die Aktie rund 70 Prozent an Wert eingebüßt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 119 US-Dollar bleibt gewaltig.

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Amazon sorgt für Unruhe

Hinter dem massiven Kursverfall steht primär die Angst vor verlangsamtem Wachstum. Das Jahr 2025 enttäuschte viele Investoren, da die Umsatzdynamik unter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt blieb. Ein wesentlicher Belastungsfaktor ist Amazon: Der Tech-Gigant weitet sein Werbegeschäft aggressiv über die eigenen Plattformen hinaus aus und dringt damit direkt in die Kernmärkte von The Trade Desk vor.

Das Management des werbetechnologischen Unternehmens widerspricht der Krisenstimmung. Die Führungsetage bewertet die jüngste Schwäche als temporäres, makroökonomisches Phänomen und nicht als strukturelles Problem. Für das laufende Jahr 2026 wird eine Beschleunigung des Wachstums in Aussicht gestellt. Dabei setzt das Unternehmen auf seine Positionierung als neutrale Plattform sowie auf Stärken in wachstumsstarken Bereichen wie Connected TV (CTV) und Audio-Werbung.

Zahlen im Februar entscheidend

Für eine Neubewertung der Aktie benötigen Anleger nun belastbare Daten statt reiner Prognosen. Der nächste Quartalsbericht, der für Mitte Februar erwartet wird, dürfte die entscheidende Richtungsvorgabe liefern. Diese Ergebnisse werden zeigen müssen, ob The Trade Desk dem Wettbewerbsdruck standhält und die versprochene Wachstumsbeschleunigung tatsächlich realisieren kann.

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