Tesla Aktie: Robotaxi-Durchbruch
Es ist der Moment, auf den Tesla-Investoren jahrelang gewartet haben: In Austin rollen die ersten Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer über die Straßen. Dieser operative Durchbruch markiert den entscheidenden Übergang von der Testphase zur kommerziellen Realität. Die Nachricht sorgte am Donnerstag für deutliche Kursgewinne und liefert Argumente für die These, dass Tesla künftig weit mehr sein wird als nur ein reiner Automobilhersteller.
Vom Testlauf zum Geschäftsmodell
Der zentrale Auslöser für die positive Marktreaktion am Donnerstag war der Start der unüberwachten Fahrten in Texas. Bisher war bei allen Tests auf öffentlichen Straßen ein Mensch an Bord vorgeschrieben, um im Notfall einzugreifen. Dass Tesla diesen Sicherheitsanker nun entfernt, demonstriert ein enormes Vertrauen in die eigene Software. Für Analysten ist dies der Beweis, dass das "Full Self-Driving" (FSD) System in der Lage ist, komplexe städtische Verkehrssituationen völlig eigenständig zu meistern.
Flankiert wurde dieser operative Erfolg von weiteren positiven Signalen. Die Bank Barclays hob ihr Kursziel an, und der Versicherer Lemonade startete eine Kooperation mit Tesla, die günstigere Policen bei Nutzung der autonomen Funktionen vorsieht. CEO Elon Musk goss in Davos zusätzlich Öl ins Feuer: Er stellte eine mögliche behördliche Zulassung für FSD in Europa und China bereits für Februar 2026 in Aussicht. Das würde den adressierbaren Markt für die margenstarke Software schlagartig vergrößern.
KI-Fantasie gegen Auto-Realität
Diese Fortschritte im Software- und Robotikbereich sind essenziell für die Bewertung des Konzerns. Sie bilden das nötige Gegengewicht zum klassischen Automobilgeschäft, das vor Herausforderungen steht. Marktbeobachter rechnen aufgrund des Wettbewerbs und weggefallener Steuergutschriften mit Gegenwind im Kerngeschäft.
Der Fokus verschiebt sich damit: Während steigende Rohstoffkosten und Preiskämpfe die Margen im Autoverkauf bedrohen, liefert das Robotaxi-Geschäft eine neue Wachstumsperspektive. Trotz der Erholung am Donnerstag zeigt der Blick auf den Chart jedoch noch Skepsis: Auf Sicht von 30 Tagen notiert das Papier rund 19 Prozent im Minus. Die hohe Volatilität von über 62 Prozent unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer.
Spannung vor den Quartalszahlen
Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich nun auf den kommenden Mittwoch, den 28. Januar. Dann veröffentlicht Tesla die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Entscheidend werden dabei weniger die reinen Absatzzahlen sein, sondern vielmehr die Prognose für 2026 sowie konkrete Updates zum Zeitplan für das "Cybercab" und den humanoiden Roboter Optimus.
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