Tesla Aktie: Problemfelder ohne Ende?
Der Elektrofahrzeughersteller äußert in einem Schreiben an die US-Handelsbehörde ernste Bedenken über Handelszölle während gleichzeitig der Cybertruck die Erwartungen verfehlt.
Tesla warnt vor den negativen Auswirkungen amerikanischer Strafzölle auf das Unternehmen. In einem nicht unterzeichneten Brief an den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer erklärte der Elektroautohersteller, dass frühere Zusatzzölle teilweise die eigenen Produktionskosten in den USA erhöht haben. Gleichzeitig seien die Fahrzeuge im Ausland teurer geworden, was die Wettbewerbsposition von Tesla im internationalen Markt geschwächt habe. Das Unternehmen verwies zudem auf die Gefahr von Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder bei Handelskriegen, die US-Unternehmen schnell treffen könnten. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zusatzzölle hätten bereits Gegenreaktionen von Kanada und der Europäischen Union ausgelöst. Außerdem gab Tesla zu bedenken, dass selbst bei der Produktion in den USA bestimmte Bauteile und Rohstoffe zwangsläufig aus dem Ausland bezogen werden müssten. Diese besorgniserregenden wirtschaftlichen Aussichten kommen zu einer Zeit, in der Tesla ohnehin mit zahlreichen Herausforderungen zu kämpfen hat. Die Aktie des Unternehmens verlor seit Jahresbeginn mehr als 40 Prozent ihres Wertes, was unter anderem auf sinkende Absatzzahlen zurückzuführen ist.
Cybertruck-Flop belastet Aktienkurs zusätzlich
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Der Tesla Cybertruck erweist sich als weiterer Belastungsfaktor für das Unternehmen. Im Jahr 2024 wurden in den USA lediglich 39.000 Exemplare verkauft – weit entfernt von den ursprünglich prognostizierten 250.000 bis 500.000 Einheiten pro Jahr. Trotz angeblich über einer Million Reservierungen schrecken viele potenzielle Käufer vor dem endgültigen Kauf zurück. Als Gründe hierfür werden das polarisierende Design, Qualitätsmängel, eine geringe Reichweite, der hohe Preis sowie Berichte über Sicherheitsrisiken genannt. Um die schleppenden Verkäufe anzukurbeln, hat Tesla bereits mehrere Maßnahmen ergriffen, darunter attraktive Leasingangebote und vergünstigte Finanzierungen mit einem zeitlich begrenzten effektiven Jahreszins von 1,99 Prozent. Diese Probleme spiegeln sich auch an der Börse wider: Während der marktbreite US-Index S&P 500 im vergangenen Jahr einen Gewinn von rund 23 Prozent verzeichnete und der NASDAQ Composite sogar um etwa 29 Prozent zulegte, hatte Tesla mit Herausforderungen zu kämpfen. Leerverkäufer, die gegen Tesla wetteten, mussten hingegen Verluste hinnehmen, da die Tesla-Aktie im Vorjahr noch um rund 63 Prozent ansteigen konnte.
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