Tesla-Aktie: Ein Gang höher!
Tesla schaltet in der Energie-Sparte einen massiven Gang höher. Während das Autogeschäft zuletzt mit sinkenden Absatzzahlen kämpfte, sucht Elon Musk händeringend nach Ingenieuren und Fachkräften, um die Solarproduktion in den USA radikal auszubauen. Das erklärte Ziel: Bis Ende 2028 soll eine Fertigungskapazität von stolzen 100 Gigawatt auf US-Boden entstehen. Zum Vergleich: Die gesamte aktuelle Kapazität der USA für die Produktion von Solarzellen liegt bei einem Bruchteil (rund 5 Gigawatt) davon.
Hunger nach Energie für die KI-Revolution
Warum ausgerechnet jetzt dieser aggressive Ausbau? Der Hauptgrund dürfte im rasant steigenden Energiehunger von KI-Rechenzentren liegen. Musk positioniert Tesla nicht mehr nur als Autohersteller, sondern als integrierten Energiekonzern. Da KI-Datenzentren gigantische Mengen an Strom verschlingen, bietet Tesla künftig die Komplettlösung aus einer Hand an: Solarzellen für die Erzeugung, Powerwalls für die Speicherung und die nötige Softwaresteuerung.
Vertikale Integration gegen die China-Dominanz
Mit der massiven Rekrutierung will Tesla zudem die Abhängigkeit von chinesischen Zulieferern brechen. Bisher dominiert China den Markt für Solarzellen fast nach Belieben. Indem Tesla die gesamte Kette – vom Rohmaterial bis zum fertigen Paneel – auf amerikanischen Boden holt, sichert sich der Konzern gegen Handelskonflikte und Zölle ab. Es ist der Versuch, die „Gigafactory“-Logik, die den Erfolg der E-Autos ebnete, nun eins zu eins auf die Solarbranche zu übertragen.
Strategische Diversifizierung als Rettungsanker
Ein weiterer Grund für die Personal-Offensive ist wirtschaftlicher Pragmatismus. Da die Nachfrage nach den Klassikern Model S und X spürbar nachlässt, braucht Tesla neue Wachstumstreiber, um Investoren bei der Stange zu halten. Die Vision eines globalen Energienetzwerks, das unabhängig von fossilen Brennstoffen funktioniert, ist dabei das perfekte Narrativ. Wenn die Autos schwächeln, sollen die Dächer und Speicher die Bilanz retten.
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