Der Start in das Börsenjahr 2026 verläuft für Tesla alles andere als wunschgemäß. Statt neuer Rekorde dominieren Sorgen um sinkende Auslieferungszahlen und wegfallende Förderungen das Bild. Anleger reagieren nervös auf Daten, die auf einen spürbaren Gegenwind für das operative Geschäft des Elektroautobauers hindeuten.

Schwache Prognosen belasten

Verantwortlich für die aktuelle Zurückhaltung der Investoren sind vor allem die aktualisierten Erwartungen für das vierte Quartal 2025. Marktbeobachter gehen von rund 423.000 ausgelieferten Fahrzeugen aus, was einem Rückgang von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch die Jahresbilanz fällt ernüchternd aus: Mit geschätzten 1,64 Millionen Einheiten für das Gesamtjahr 2025 bleibt der Konzern hinter den 1,79 Millionen Fahrzeugen des Vorjahres zurück. Diese Volumenkontraktion zwingt Marktteilnehmer dazu, ihre Bewertungsmodelle anzupassen.

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Das Ende der US-Förderung

Ein wesentlicher Treiber für den Nachfragerückgang ist das Auslaufen der US-Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge im September 2025. Der Wegfall der staatlichen Prämie von bis zu 7.500 US-Dollar hat die effektiven Kaufpreise für Endkunden spürbar erhöht. Analysten sehen hierin den Hauptgrund für die verfehlten Ziele: Während Käufer im dritten Quartal Käufe vorzogen, um sich die Subventionen noch zu sichern, spürt Tesla nun im vierten Quartal den daraus resultierenden "Kater" in Form einer abkühlenden Nachfrage.

Zusätzlich sorgen Berichte über angepasste Zuliefererverträge beim Cybertruck für Verunsicherung, da diese auf eine geringere Nachfrage hindeuten könnten. Ein Lichtblick bleibt hingegen Europa: In Norwegen verteidigte Tesla auch 2025 seine Spitzenposition und sicherte sich einen Marktanteil von 19,1 Prozent, was die anhaltende Markenstärke in etablierten Märkten unterstreicht.

Charttechnische Situation

Die Aktie befindet sich derzeit in einer Korrekturphase. Vom 52-Wochen-Hoch bei 485,56 USD, das erst Ende Dezember erreicht wurde, hat sich der Kurs mittlerweile um über 7 Prozent entfernt. Aktuell notiert das Papier bei 449,72 USD und testet damit wichtige Unterstützungsbereiche. Sollte dieser Boden nicht halten, rücken charttechnisch die weiter unten liegenden Durchschnittslinien in den Fokus.

Während langfristige Projekte wie die für 2026 geplante Massenproduktion des Cybercab Zukunftsperspektiven bieten, dominieren kurzfristig die harten Fakten. Der Markt gewichtet derzeit die rückläufigen Auslieferungen und die veränderten regulatorischen Rahmenbedingungen stärker als künftige Chancen, was die Aktie vorerst in der Defensive hält.

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