Terawulf Aktie: Offensive im KI-Sektor
Terawulf vollzieht den Wandel vom Bitcoin-Miner zum spezialisierten Infrastruktur-Provider für künstliche Intelligenz (KI) und High-Performance Computing (HPC). Mit einer massiven Ausweitung der geplanten Kapazitäten auf 2,8 Gigawatt (GW) positioniert sich das Unternehmen neu im Wettbewerb um Rechenleistung für Hyperscaler. Doch kann die strategische Neuausrichtung die aktuellen Bilanzsorgen und den regulatorischen Druck überwiegen?
- Kapazitätsziel: Steigerung der Rechenzentrumskapazität auf insgesamt 2,8 GW.
- Standorterweiterung: Erwerb neuer Flächen in Kentucky (480 MW) und Maryland zur Modernisierung.
- HPC-Projekt: Finanzierung für ein 168-MW-Joint-Venture in Texas mit dem Partner Fluidstack gesichert.
- Quartalszahlen: Umsatz von 50,6 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2025 bei negativem Cashflow.
Kapazitätssprung auf 2,8 Gigawatt
Analysten reagierten gestern positiv auf die forcierte Expansion. Der Fokus verschiebt sich weg vom volatilen Krypto-Sektor hin zu langfristigen Hosting-Verträgen für KI-Anwendungen. Um dieses Wachstum zu realisieren, hat Terawulf ehemalige Industriestandorte in Kentucky und Maryland übernommen. Diese sollen zu modernen Rechenzentren umgebaut werden, um schlüsselfertige Lösungen für große Cloud-Anbieter bereitzustellen.
Das Management strebt jährlich neue Mietverträge über 250 bis 500 Megawatt an. Unterstützt wird dieses Vorhaben durch eine Projektfinanzierung für den Standort in Texas. Dort soll ein Joint Venture kritische IT-Lasten für globale Partner bereitstellen.
Finanzielle Hürden trotz Wachstum
Trotz der ambitionierten Expansionspläne stand der Titel vorgestern unter Druck. Marktbeobachter verwiesen auf verstärkte regulatorische Kontrollen und den intensiven Wettbewerb im Rechenzentrumsmarkt. Die Bilanzdaten für das dritte Quartal 2025 verdeutlichen zudem die finanzielle Belastung durch den Umbau.
Zwar erzielte das Unternehmen eine Bruttomarge von 50,2 Prozent, kämpft jedoch mit einer hohen Verschuldung und negativen Profitabilitätskennzahlen. Die massiven Investitionen in die Infrastruktur führten zuletzt zu erheblichen Mittelabflüssen, was die Abhängigkeit von erfolgreichen Projektabschlüssen erhöht.
Am 26. Februar veröffentlicht Terawulf die Ergebnisse für das vierte Quartal 2025. Im Zentrum des Interesses stehen dabei die Fortschritte bei der Umrüstung der Energie-Assets sowie erste belastbare Zahlen zu den KI-Umsätzen jenseits der Pilotprojekte. Weitere Details zur langfristigen Projekt-Pipeline werden auf den Investorenkonferenzen im März erwartet.
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