Teleperformance Aktie: ESG stützt
Teleperformance hat zum Jahresbeginn erneut einen Platz unter den Top 10 der "World's Best Workplaces 2025" von Fortune erreicht. Die Auszeichnung bestätigt eine stabile Arbeitgeberkultur und stärkt die ESG-Bewertung — ein Faktor, der institutionallen Investoren zunehmend wichtig ist. Gleichzeitig treibt das Management die KI-Strategie "Future Forward" voran. Kann diese Kombination die Bewertung nachhaltig verbessern?
- Schlusskurs (Freitag): 63,72 €
- Performance 12 Monate: -22,76 %
- Auszeichnung: Top‑10 bei "World's Best Workplaces 2025" (Fortune)
- Analysten‑Consensus (Median): 1,60 (Gewichtung "Kaufen")
- Dividende/Ausschüttung: 4,20 € (Rendite ca. 6,8 %)
- KI‑Investitionen: Bis zu 100 Mio. € geplant; Ziel-EBITA‑Marge 15,5 % bis 2028
- Nettofinanzschulden: 3,89 Mrd. €
Was die Auszeichnung konkret bringt
Die wiederholte Platzierung unter den besten Arbeitgebern untermauert die Nachhaltigkeits- und Personalstrategie von Teleperformance. Laut Management stabilisiert dies die ESG-Bewertung — ein Vorteil bei Investoren, die neben Ertrag auch Governance- und Sozialkriterien beachten. Formal basiert das Ranking auf anonymem Mitarbeiterfeedback; für die Aktie bedeutet die Kontinuität vor allem ein positives Signal für Reputationsrisiken und Mitarbeiterbindung.
Strategie, Analystenmeinung und Bewertung
Teleperformance setzt verstärkt auf KI‑Lösungen (TP.ai FAB) und plant dafür bis zu 100 Mio. €. Das Ziel: Umsatzwachstum von 4–6 % auf vergleichbarer Basis und eine EBITA‑Marge von rund 15,5 % bis 2028. Der Analysten‑Median bewertet den Titel mit 1,60, was eine Kaufneigung zeigt. Die hohe Dividendenrendite von etwa 6,8 % und ein KGV von 7,63 im Quelltext spiegeln weiterhin eine günstige Bewertung wider. Zugleich bleibt die Aktie auf Jahressicht deutlich unter dem Vorjahreshoch, was die Skepsis am Markt widerspiegelt.
Chartbild und Ausblick
Technisch signalisiert die jüngste Erholung ein gewisses Kaufinteresse, die langfristige Performance bleibt aber hinter dem Sektor zurück. Entscheidend für eine nachhaltige Neubewertung sind der Fortschritt bei der KI‑Integration und sichtbare Margenverbesserungen. Erreicht Teleperformance die mittelfristigen Ziele — insbesondere die EBITA‑Marge bis 2028 —, wäre eine schrittweise Bewertungserholung plausibel. Bleiben die Effekte aus oder verzögern sich Effizienzgewinne, dürfte der Bewertungsabschlag bestehen bleiben.
Kurzfristig liefern die Auszeichnung und die Dividendenkontinuität positive Narrative; mittel‑ bis langfristig hängt die Entwicklung jedoch an der operativen Umsetzung von "Future Forward" und der Auswirkung der KI‑Projekte auf Margen und Wachstum.
Teleperformance-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Teleperformance-Analyse vom 06. Januar liefert die Antwort:
Die neusten Teleperformance-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Teleperformance-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Teleperformance: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








