TeamViewer liefert – aber reicht das für die Wende? Der Softwareanbieter hat seine vorläufigen Zahlen für 2025 vorgelegt und die im Herbst gesenkte Prognose gerade so erfüllt. Während das Management die Pflichtaufgabe abhakt, bleibt die Situation für Anleger eine Geduldsprobe: Ist das Schlimmste nach dem Absturz auf Rekordtiefs nun überstanden?

Die wichtigsten Fakten:
* Umsatz 2025: Pro-forma-Erlöse von rund 767 Millionen Euro.
* Prognose-Check: Zielkorridor am unteren Ende getroffen.
* Profitabilität: EBITDA-Marge von rund 44 Prozent bestätigt.
* Termin: Geprüfter Geschäftsbericht folgt am 10. Februar 2026.

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Die Göppinger Softwarefirma landete mit einem Umsatz von 767 Millionen Euro fast punktgenau am unteren Ende der Spanne von 766 bis 785 Millionen Euro. Diese Korridor-Vorgabe hatte das Management erst im Herbst 2025 nach unten revidieren müssen. Damit hat TeamViewer zwar eine erneute Enttäuschung vermieden, konnte aber auch keine positiven Impulse setzen, die über das bloße Erfüllen der reduzierten Erwartungen hinausgehen.

Vorsichtige Stabilisierung im Chart

An der Börse wird das Ausbleiben weiterer Hiobsbotschaften dennoch honoriert. Die Aktie notiert aktuell bei 6,19 Euro und zeigt sich im Vergleich zum erst im November markierten 52-Wochen-Tief bei 5,42 Euro gefestigt. Technisch sendet der Titel damit ein Lebenszeichen: Der Kurs hat sich über den 50-Tage-Durchschnitt von 5,78 Euro geschoben, was Marktbeobachter als ersten Schritt einer möglichen Bodenbildung werten.

Dennoch bleibt die Skepsis spürbar. Barclays bestätigte zwar die Einstufung "Overweight" mit einem Kursziel von 8,50 Euro, merkte jedoch an, dass der Umsatz im vierten Quartal leicht hinter den durchschnittlichen Markterwartungen zurückgeblieben sei. Dies unterstreicht, dass das Vertrauen der institutionellen Investoren noch nicht vollständig zurückgewonnen ist.

Der entscheidende Impuls dürfte erst am 10. Februar 2026 erfolgen. Dann präsentiert TeamViewer nicht nur die finalen Zahlen, sondern auch den Ausblick für das laufende Jahr. Erst wenn das Management hier überzeugende Wachstumsperspektiven aufzeigt, hat die aktuelle Kurserholung die Chance auf Nachhaltigkeit.

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