TeamViewer Aktie: Auffällige Schwächeperiode!
Die TeamViewer-Aktie startet unter schwierigen Vorzeichen in die neue Handelswoche. Während der Kurs sich gefährlich den Jahrestiefstständen nähert, sorgen widersprüchliche Signale großer Marktteilnehmer für erhebliche Verunsicherung. Anleger stehen vor einem Rätsel: Deuten die jüngsten Verkäufe einer US-Großbank auf weitere Abwärtsrisiken hin oder bietet die historisch niedrige Bewertung eine übersehene Einstiegschance?
- Großinvestor: Goldman Sachs reduziert Beteiligung kurz nach Aufstockung.
- Analysten-Votum: Bank of America sieht massive Unterbewertung.
- Charttechnik: Kurs notiert nur knapp über dem 52-Wochen-Tief.
Hektische Manöver der Wall Street
Für Nervosität sorgt derzeit das Verhalten von Goldman Sachs. Die US-Investmentbank hat ihre Beteiligung an dem Göppinger Softwarekonzern am 16. Januar auf 4,31 Prozent reduziert. Brisant ist dieser Schritt vor allem deshalb, weil die Bank ihren Anteil erst wenige Tage zuvor, am 12. Januar, auf 5,11 Prozent aufgestockt hatte. Dieses schnelle "Rein und Raus" einer der einflussreichsten Adressen am Finanzmarkt entzieht dem ohnehin angeschlagenen Titel wichtiges Vertrauen.
Die Auswirkungen dieser Unsicherheit zeigen sich deutlich im Kursverlauf. Mit einem Schlusskurs von 5,75 Euro am Freitag summieren sich die Verluste der letzten sieben Tage auf 8,59 Prozent. Auch der langfristige Trend ist tiefrot: Auf Jahressicht hat das Papier 45,52 Prozent an Wert eingebüßt.
Fundamentale Hoffnung gegen Marktrend
Diametral entgegengesetzt zur aktuellen Marktstimmung positioniert sich die Bank of America (BofA). In einer aktuellen Analyse stufen die Experten die Aktie als deutlich unterbewertet ein. Trotz des Kursrutschs und der Skepsis am Markt sieht das Institut eine Diskrepanz zwischen dem aktuellen Preis und der Substanz des Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf die KI-Strategie. Berichten zufolge impliziert die Analyse ein theoretisches Kurspotenzial von bis zu 150 Prozent.
Diese optimistische Einschätzung trifft jedoch auf eine harte Realität. Durch den anhaltenden Preisverfall ist die Marktkapitalisierung unter die psychologisch wichtige Schwelle von einer Milliarde Euro gerutscht. Mit einem prognostizierten KGV für 2026 von teils nur 5,36 erscheint der Titel zwar optisch günstig, wird vom Markt jedoch aktuell eher als Sanierungsfall denn als Wachstumswert gehandelt.
Kritische Zone erreicht
Aus technischer Sicht spitzt sich die Lage zu. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt mit einem Wert von 27,6 im überverkauften Bereich, was kurzfristig oft eine Gegenbewegung begünstigt. Allerdings ist der Sicherheitspuffer nach unten extrem dünn: Der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 5,42 Euro beträgt lediglich noch 6,00 Prozent.
Die hohe Volatilität von annualisiert über 66 Prozent unterstreicht die Nervosität der Marktteilnehmer. Für die kommenden Handelstage liegt der Fokus klar auf der Unterstützung bei 5,42 Euro. Hält diese Marke nicht, droht eine weitere Verkaufswelle durch ausgelöste Stop-Loss-Orders. Gelingt jedoch eine Stabilisierung, könnte die fundamentale Bewertung der Bank of America wieder stärker in den Vordergrund rücken.
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