Das Mobile-Geschäft von Take-Two entwickelt sich zum zentralen Wachstumstreiber — und die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2026 stiegen die Net Bookings um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar. Für das Gesamtjahr hebt das Unternehmen die Prognose auf 6,65 bis 6,70 Milliarden Dollar an.

Zynga als Umsatzmotor

Der Schlüssel hinter diesen Zahlen liegt in der Zynga-Sparte. Sie soll rund 46 Prozent der gesamten Net Bookings beisteuern — mehr als 2K (38 Prozent) und Rockstar Games (16 Prozent) zusammen. Besonders der direkte Vertriebskanal ohne App-Store-Gebühren gewinnt an Bedeutung: Zynga bietet Spielern über 10 Prozent Bonus-Währung, wenn sie außerhalb von Apples Abrechnungssystem kaufen. Das Quartal war das stärkste für diesen Kanal in der Unternehmensgeschichte.

Die Folge: Der operative Cashflow-Ausblick wurde von 250 Millionen auf 450 Millionen Dollar nahezu verdoppelt. Wiederkehrende Ausgaben der Nutzer sollen nun um rund 17 Prozent wachsen und 78 Prozent der Net Bookings ausmachen — deutlich mehr als die zuvor prognostizierten 11 Prozent.

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Analysten optimistisch, Kurs unter Druck

An der Wall Street überwiegt trotzdem Skepsis gegenüber der aktuellen Bewertung. 26 von 28 Analysten empfehlen die Aktie zum Kauf, das durchschnittliche Kursziel liegt bei 276,81 Dollar. Wedbush bekräftigte zuletzt ein „Outperform"-Rating mit einem Ziel von 300 Dollar. Dennoch notiert die Aktie deutlich unterhalb ihrer gleitenden Durchschnitte — die schwache Profitabilität trotz verbesserter Cashflows bleibt ein Belastungsfaktor.

Am 14. Mai 2026 legt Take-Two die nächsten Quartalszahlen vor. Anleger werden dabei besonders auf Neuigkeiten zum GTA-VI-Zeitplan achten, mit dem das Unternehmen für Geschäftsjahr 2027 Rekord-Bookings anpeilt.

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