Take-Two Aktie: Insider verkaufen massiv
Kurz vor dem mit Spannung erwarteten Release von Grand Theft Auto VI häufen sich bei Take-Two Interactive die Insiderverkäufe. CEO Strauss Zelnick und zwei Direktoren trennten sich Anfang März von Aktien im Gesamtwert von knapp 14 Millionen Dollar — und das in einer Phase, in der der Kurs ohnehin unter Druck steht.
Führungsriege reduziert Positionen
Zelnick verkaufte am 2. März insgesamt rund 60.000 Aktien zu durchschnittlich 214 Dollar und reduzierte damit seinen Anteil um fast 23 Prozent. Direktor Michael Dornemann folgte am 5. März mit dem Verkauf von 1.390 Aktien, Direktorin Ellen Siminoff baute ihre Position Mitte März um rund 16 Prozent ab.
Ob diese Transaktionen auf vorab geplante Verkaufsprogramme zurückgehen oder eine bewusste Positionierung vor dem GTA-VI-Zyklus darstellen, lässt sich von außen nicht abschließend beurteilen. Insider-Verkäufe sind nicht zwangsläufig ein Warnsignal — gerade vor großen Produktzyklen sind solche Maßnahmen zur persönlichen Finanzplanung üblich.
Analysten halten an hohen Kurszielen fest
Die Wall Street zeigt sich von der Verkaufswelle unbeeindruckt. Wedbush bestätigte am 3. März sein „Outperform"-Rating mit einem Kursziel von 300 Dollar. Wells Fargo senkte das Ziel leicht von 301 auf 295 Dollar, hält aber ebenfalls an „Overweight" fest. Im Schnitt sehen 16 Analysten die Aktie bei 283 Dollar — das entspräche einem Aufwärtspotenzial von rund 63 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau von etwa 174 Euro.
Der Optimismus der Analysten stützt sich vor allem auf GTA VI, dessen Release für November 2026 geplant ist. Laut Marktforscher Circana verzeichnet der Titel die höchste Kaufabsicht in der Geschichte des Unternehmens. Circana erwartet zudem, dass der US-Spielemarkt 2026 auf 62,8 Milliarden Dollar wächst — ein neues Allzeithoch, das maßgeblich durch den GTA-VI-Effekt getrieben werden soll.
Solide Zahlen, schwacher Kurs
Operativ läuft es bei Take-Two nicht schlecht: Im Quartal bis Ende Dezember 2025 stiegen die Net Bookings um 28 Prozent auf 1,76 Milliarden Dollar. Die Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2026 wurde auf 6,65 bis 6,70 Milliarden Dollar angehoben. NBA 2K26 zählte im Februar zu den meistverkauften Spielen in den USA — ein Zeichen, dass die Sportfranchise auch ohne neuen Blockbuster relevant bleibt.
Die Aktie notiert dennoch rund 14 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts und hat seit Jahresbeginn fast 19 Prozent verloren. Für die Kursentwicklung der kommenden Monate dürfte der GTA-VI-Launch im November der entscheidende Gradmesser sein — alles andere ist bis dahin Beiwerk.
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