Nicht die eigenen Zahlen, sondern schlechte Nachrichten aus der Nachbarschaft drücken Take-Two Interactive unter Druck. Die Ankündigung massiver Stellenstreichungen bei Epic Games löste am Dienstag eine Verkaufswelle quer durch den Gaming-Sektor aus.

Epic Games als Auslöser

Epic Games bestätigte den Abbau von über 1.000 Stellen — begründet mit nachlassendem Spielerengagement bei Fortnite und Ausgaben, die die laufenden Einnahmen deutlich übersteigen. Die Nachricht weckte bei Investoren grundsätzliche Zweifel an der Konsumlaune im Unterhaltungssektor. Take-Two verlor daraufhin rund vier Prozent, obwohl das Unternehmen selbst keine negativen Meldungen veröffentlichte.

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Starke Quartalszahlen als Gegengewicht

Der Kursrückgang steht in einem gewissen Widerspruch zur jüngsten Geschäftsentwicklung. Im dritten Fiskalquartal 2026 meldete Take-Two einen Umsatz von 1,76 Milliarden Dollar — deutlich über den erwarteten 1,59 Milliarden. Auch beim Ergebnis je Aktie übertraf das Unternehmen die Prognosen spürbar: 1,23 Dollar statt der erwarteten 0,83 Dollar.

Besonders das Segment der wiederkehrenden In-Game-Käufe wächst stark. Virtuelle Währungen und Mikrotransaktionen legten um 23 Prozent zu und machten 76 Prozent der gesamten Nettobuchungen aus — getragen von NBA 2K26, Grand Theft Auto Online und mobilen Titeln wie Toon Blast.

Institutionelles Interesse bleibt hoch

Trotz der Kursschwäche zeigen institutionelle Investoren keine Zurückhaltung. Assenagon Asset Management meldete am Dienstag eine Aufstockung seiner Position um 52,9 Prozent auf nun 787.769 Aktien. Analysten von Wedbush und UBS bestätigten zuletzt unabhängig voneinander ein Kursziel von 300 Dollar.

Der entscheidende Katalysator bleibt Grand Theft Auto VI, dessen Veröffentlichung Rockstar Games für den 19. November 2026 plant. Bis dahin dürfte die Aktie vor allem auf externe Branchensignale reagieren — wie der gestrige Tag eindrücklich gezeigt hat.

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