SunHydrogen steckt weiter in einer schwierigen Phase. Nach einem schwachen Jahresende setzt sich der Abwärtstrend 2026 nahtlos fort – ohne neue Unternehmensnachrichten, die für frische Fantasie sorgen würden. Im Zentrum steht eine einfache Frage: Wie lange tragen Anleger ein Projekt, das technologisch spannend ist, an der Börse aber kaum vorankommt?

Technisches Bild klar unter Druck

Charttechnisch bleibt die Lage angespannt. Die Aktie notiert mit rund 0,02 US‑Dollar deutlich unter ihrem 50- und 200-Tage-Durchschnitt von jeweils etwa 0,03 US‑Dollar. Auf Sicht von 30 Tagen summiert sich das Minus auf rund 23 Prozent, seit Jahresbeginn liegt der Verlust bei gut 11 Prozent.

Besonders auffällig: Der RSI (14 Tage) liegt mit 12,9 tief im überverkauften Bereich. Das signalisiert kurzfristig stark angeschlagenes Momentum. Von einer nachhaltigen Gegenbewegung ist im Kursverlauf bislang jedoch nichts zu sehen.

Im Jahresvergleich hat der Titel knapp 14 Prozent verloren. Noch deutlicher wird die Schwäche im Blick auf die Spannbreite der vergangenen zwölf Monate: Vom 52‑Wochen-Hoch bei 0,04 US‑Dollar ist die Aktie aktuell rund 45 Prozent entfernt und bewegt sich damit eher am unteren Ende der Handelsspanne.

Nachrichtenflaute belastet Stimmung

Fundamental fehlt dem Markt derzeit ein klarer Impuls. Die letzte nennenswerte Unternehmensmeldung stammt aus dem November 2025: Damals meldete SunHydrogen eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit CTF Solar, einer Tochter von CNBM.

Kernpunkte dieser Vereinbarung waren:
- Vertiefte Engineering-Kooperation
- Aufbau pilotnaher Fertigungskapazitäten
- Entwicklung von rund 1.000 vollformatigen Modulen für kombinierte Pilotdemonstrationen

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Zudem arbeitet das Unternehmen an einem etwa 30 m² großen Demonstrationsprojekt an der University of Texas at Austin. Seit den Ankündigungen aus dem November gab es jedoch keine konkreten Fortschrittsberichte oder Zwischenergebnisse zu diesen Vorhaben.

Genau dieser Informationsmangel drückt auf die Stimmung: Der Markt scheint die früheren Ankündigungen vollständig eingepreist zu haben, ohne dass neue Daten zur technischen oder wirtschaftlichen Machbarkeit nachgeliefert wurden. Für ein Unternehmen im Vor-Umsatz-Stadium ist das heikel – hier leben die Bewertungen stark von nachvollziehbaren Meilensteinen.

Schwäche aus 2025 zieht sich ins neue Jahr

Bereits im Dezember 2025 hatte sich der Druck erhöht. Am letzten Handelstag des Jahres rutschte der Kurs nochmals um gut 3 Prozent ab, begleitet von einem Volumen von mehr als 17 Millionen Aktien. Das neue Jahr hat an dieser Grundtendenz bislang nichts geändert.

Über die vergangenen zwölf Monate lag die Spanne zwischen 0,02 und 0,04 US‑Dollar. Aktuell pendelt der Kurs mit 0,02 US‑Dollar nahe dem unteren Ende dieser Range. Das deutet darauf hin, dass viele Anleger abwarten, ob das Unternehmen den Schritt von der Pilot- zur kommerziellen Phase tatsächlich belegen kann.

Nächster Termin: Zahlen im Februar

Der nächste potenzielle Kurstreiber ist bereits gesetzt: Am 9. Februar 2026 will SunHydrogen die nächsten Zahlen vorlegen. Bis dahin dürfte sich der Fokus der Anleger auf zwei Punkte konzentrieren: Erstens konkrete Fortschrittsberichte zu den Pilotprojekten, insbesondere den geplanten Modulen und der Demonstrationsanlage in Texas. Zweitens Hinweise, wie und in welchem Zeitrahmen sich die Technologie in ein tragfähiges Geschäftsmodell überführen lässt. Ohne neue Fakten zu diesen Themen bleibt die Aktie anfällig für weitere Rückschläge.

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