SunHydrogen treibt seine Pläne für grünen Wasserstoff voran, stößt dabei aber auf operative Widerstände. Ein Update zum Pilotprojekt in Texas offenbart technische Probleme bei der Leistung der Module, die nun behoben werden müssen. Gleichzeitig soll ein neuer Millionen-Vertrag mit CTF Solar den Weg für die Produktion im größeren Maßstab ebnen.

Technische Hürden im Pilotprojekt

Das Unternehmen gab am 28. Januar 2026 Einblicke in den laufenden Betrieb seines Pilotprojekts in Austin, Texas. Dort wurden vier Wasserstoff-Paneele in Betrieb genommen, die im Außenbereich erfolgreich Wasserstoff allein durch Sonnenlicht und Wasser erzeugten. Allerdings verlief der Start nicht reibungslos: SunHydrogen stellte fest, dass die Leistung der Module von den gesetzten Zielen abwich.

Als Ursache für diese Diskrepanz identifizierte das Unternehmen einen spezifischen Prozess bei der Herstellung des Solar-Substrats. Zusammen mit Partnern werden nun Korrekturmaßnahmen umgesetzt. Die Inbetriebnahme der nächsten Paneele soll schrittweise erfolgen, wobei die gesammelten Felddaten direkt in die Verbesserung der Fertigung einfließen. Das Projekt am Hydrogen ProtoHub der University of Texas umfasst insgesamt 16 Reaktoren und soll über einen Zeitraum von sechs Monaten die Leistungsfähigkeit und Haltbarkeit der Technologie validieren.

Strategische Partnerschaft zur Skalierung

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Parallel zu den technischen Herausforderungen im Pilotbetrieb treibt SunHydrogen die Industrialisierung voran. Das Unternehmen unterzeichnete eine zweijährige Vereinbarung über Technologie- und Fertigungsdienstleistungen mit CTF Solar, einer Tochtergesellschaft der China National Building Materials Group (CNBM). Der Vertrag hat ein Volumen von rund 2 Millionen Euro.

Kernziel dieser Partnerschaft ist die Produktion von bis zu 1.000 Modulen in voller Größe (1,92 m²). Dieser Schritt dient dazu, die Fertigungseffizienz und Wiederholbarkeit im größeren Stil zu belegen – eine kritische Voraussetzung für die kommerzielle Markteinführung. Der Aktienkurs notiert mit 0,02 USD aktuell am 52-Wochen-Tief, was die anhaltende Vorsicht des Marktes angesichts der noch zu bewältigenden technischen Hürden unterstreicht.

Für die weitere Entwicklung sind nun zwei Faktoren entscheidend: Die erfolgreiche Korrektur der Substrat-Probleme im laufenden sechsmonatigen Testzeitraum und der Start der Produktion der 1.000 Module unter der neuen Partnerschaft.

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