Strategy Aktie: Milliarden-Wette auf Bitcoin
Michael Saylor macht keine halben Sachen. Allen Unkenrufen und der hohen Volatilität zum Trotz baut das Unternehmen seinen Bitcoin-Bestand massiv aus und sendet damit ein klares Signal an den Markt. Der jüngste Zukauf in Milliardenhöhe sorgt bei Anlegern für Erleichterung, doch die Abhängigkeit vom Kryptomarkt bleibt das dominierende Thema.
Massive Aufstockung der Bestände
Die Dimensionen sind gewaltig: Für rund 1,25 Milliarden US-Dollar erwarb das Unternehmen zwischen dem 5. und 11. Januar weitere 13.627 Bitcoin. Finanziert wurde dieser aggressive Schritt fast vollständig durch die Ausgabe neuer Aktien, die dem Konzern rund 1,25 Milliarden Dollar in die Kasse spülten.
Damit beläuft sich der Gesamtbestand nun auf über 687.000 Bitcoin – ein Schatz, der beim aktuellen Kurs rund 62 Milliarden Dollar wert ist. Es ist bereits die dritte Woche in Folge, in der das Unternehmen Zukäufe tätigt. Der durchschnittliche Kaufpreis der jüngsten Tranche lag bei 91.519 Dollar pro Bitcoin.
Wichtige Hürde genommen
Neben dem Zukauf atmen Investoren vor allem wegen einer Entscheidung des Indexanbieters MSCI auf. Die drohende Gefahr, dass Unternehmen mit großen Krypto-Beständen aus den globalen Indizes fliegen, ist vom Tisch. Analysten hatten befürchtet, dass ein Ausschluss Zwangsverkäufe in Milliardenhöhe durch passive Fonds ausgelöst hätte. Diese regulatorische Unsicherheit, die zuletzt wie ein Damoklesschwert über der Aktie hing, ist nun beseitigt.
Analysten bleiben vorsichtig
Trotz der Kauf-Euphorie ist die Lage nicht risikofrei. Die Citigroup hält zwar an ihrer Kaufempfehlung fest, senkte das Kursziel jedoch deutlich von 485 auf 325 US-Dollar. Die Experten tragen damit dem schwierigen Marktumfeld Rechnung. Die Aktie bleibt extrem volatil und verzeichnete auf Jahressicht ein Minus von fast 50 Prozent, auch wenn sie sich seit Jahresanfang mit einem Plus von gut 3 Prozent leicht stabilisieren konnte. Im vierten Quartal 2025 musste Strategy aufgrund fallender Bitcoin-Kurse einen nicht realisierten Verlust von über 17 Milliarden Dollar verbuchen.
Letztlich bestätigt der Schritt die Transformation des Unternehmens. Das operative Softwaregeschäft verblasst mit knapp 129 Millionen Dollar Quartalsumsatz nahezu vollständig neben der Bitcoin-Bilanz. Anleger investieren hier faktisch nicht mehr in eine Softwarefirma, sondern in eine gehebelte Bitcoin-Strategie, deren Erfolg untrennbar mit der Entwicklung der Kryptowährung verknüpft ist.
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