Die Aktie von Strategy hat turbulente Monate hinter sich und notiert trotz jüngster Erholungsversuche noch immer weit unter ihren Höchstständen. Während Analysten ihre Kursziele teilweise nach unten korrigieren, sendet das Unternehmen selbst offensive Signale. Neben massiven Bitcoin-Zukäufen sorgt vor allem eine Transaktion aus der Führungsetage für Aufsehen: Erstmals seit Jahren greift ein Insider wieder im großen Stil zu.

Ein klares Vertrauensvotum

In einem Marktumfeld, das zuletzt von Unsicherheit geprägt war, setzte Director Carl Rickertsen ein deutliches Ausrufezeichen. Entgegen dem negativen Preistrend des letzten Halbjahres erwarb er 5.000 Aktien zu einem Durchschnittspreis von rund 155,88 US-Dollar. Mit einem Gesamtvolumen von etwa 780.000 US-Dollar ist dies der erste Insiderkauf bei Strategy seit dem Jahr 2022.

Marktbeobachter werten solche Transaktionen oft als Indikator dafür, dass Führungskräfte den aktuellen Börsenwert als zu niedrig im Vergleich zum inneren Wert des Unternehmens einschätzen. Die Aktie notiert aktuell bei 173,71 US-Dollar und hat auf Jahressicht über 50 Prozent an Wert eingebüßt, zeigte sich aber in den letzten 30 Tagen mit einem Plus von gut 27 Prozent wieder deutlich volatiler.

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Bewertungslücke bei Bitcoin-Beständen

Parallel zum Insider-Einstieg treibt das Management seine Kernstrategie aggressiv voran. Mit frischem Kapital in Höhe von 1,25 Milliarden US-Dollar wurden weitere 13.627 Bitcoin in die Bilanz aufgenommen, was den Gesamtbestand auf rund 687.000 Einheiten erhöht. Das Zielvolumen für künftige Käufe wurde zudem drastisch von 90.000 auf 155.000 Bitcoin angehoben.

Für Anleger ist hierbei eine fundamentale Verschiebung der Bewertung kennzeichnend. Der Aufschlag (Premium) zum Nettoinventarwert der Krypto-Bestände, der im Sommer noch bei fast 100 Prozent lag, ist auf nur noch 5 Prozent zusammengeschmolzen. Diese Kompression deutet darauf hin, dass die Aktie im Verhältnis zu ihren Assets derzeit deutlich günstiger bewertet wird als noch vor wenigen Monaten.

Analysten bleiben trotz Zielsenkungen optimistisch

Die Analystenseite reagierte auf die jüngste Entwicklung differenziert. Häuser wie Mizuho Securities und TD Cowen senkten in den letzten 24 Stunden ihre Kursziele auf 403 beziehungsweise 440 US-Dollar. TD Cowen betonte jedoch, dass dies lediglich eine Anpassung sei und behielt das "Buy"-Rating bei. Der Konsens bleibt mit einer Kaufempfehlung von 93 Prozent der Experten und einem durchschnittlichen Kursziel von rund 473 US-Dollar weiterhin positiv gestimmt, was erhebliches Aufwärtspotenzial impliziert.

Konkrete Hinweise auf den weiteren Kursverlauf werden am 5. Februar 2026 erwartet, wenn Strategy die Ergebnisse für das vierte Quartal präsentiert. Nach der Rückkehr in die Gewinnzone im dritten Quartal wird sich zeigen, ob die aggressive Akkumulationsstrategie und das Insider-Signal den Beginn einer nachhaltigen Trendwende markieren.

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