Strategy Aktie: Auf Zick-Zack-Kurs?
Bitcoin hält sich stabil über 90.000 US-Dollar, doch die Aktie von Strategy Inc. gerät massiv unter Druck. Zum Wochenausklang sorgte eine deutliche Kurszielsenkung durch das Analysehaus Clear Street für Verunsicherung bei den Anlegern. Während der Krypto-Sektor Stärke zeigt, wirft die Entkopplung der Aktie Fragen zur aktuellen Bewertung auf: Ist das Premium zum Bitcoin-Bestand noch gerechtfertigt?
Experteneinschätzung belastet Sentiment
Verantwortlich für den Rücksetzer um gut 5,8 Prozent auf 157,33 US-Dollar war primär eine Neubewertung durch Clear Street am Freitag. Zwar bestätigten die Analysten ihre grundsätzliche Kaufempfehlung ("Buy"), doch das Kursziel wurde massiv zusammengestrichen: Statt zuvor 443 US-Dollar sehen die Experten den fairen Wert nun nur noch bei 268 US-Dollar.
Diese Reduzierung um fast 40 Prozent wirkte wie ein Warnsignal. Als Begründung führte das Analysehaus eine angepasste Bewertungsmethode ("Sum-of-the-parts") sowie konservativere Annahmen für Treasury-Renditen an. Das hohe Handelsvolumen am Freitag deutet darauf hin, dass viele Marktteilnehmer ihre Positionen im Zuge dieser Nachricht überdachten.
Entkopplung vom Bitcoin-Kurs
Besonders auffällig ist die Diskrepanz zwischen der Aktie und ihrem wichtigsten Werttreiber. Während der Bitcoin mit Notierungen im Bereich von 90.000 bis 91.000 US-Dollar relative Stärke demonstriert, konnte Strategy Inc. davon nicht profitieren. Auch positive Nachrichten, wonach der Indexanbieter MSCI Pläne gestoppt hat, Bitcoin-Treasury-Aktien aus wichtigen Indizes zu entfernen, verpufften wirkungslos.
Marktbeobachter werten dies als Zeichen dafür, dass Investoren den Aufschlag (Premium), mit dem die Aktie gegenüber ihrem reinen Nettoinventarwert gehandelt wird, zunehmend kritisch hinterfragen. Technisch hat sich das Bild damit eingetrübt: Der Kurs notiert inzwischen deutlich unter dem viel beachteten 200-Tage-Durchschnitt von 270,52 US-Dollar, was oft als Indikator für einen längerfristigen Abwärtstrend interpretiert wird.
Blick nach vorne
Für Anleger richtet sich der Fokus in der neuen Woche darauf, ob die Aktie im Bereich der jüngsten Tiefststände einen Boden finden kann. Bis zur Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen, die für Anfang Februar erwartet werden, dürfte die Volatilität hoch bleiben. Entscheidend wird sein, ob weitere Analysten dem Beispiel von Clear Street folgen und ihre Bewertungsmodelle anpassen oder ob die Stabilität des Bitcoin dem Papier neuen Halt geben kann.
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