Strabag verzeichnet trotz schwieriger Marktbedingungen einen deutlichen Gewinnanstieg, angetrieben durch das starke Infrastrukturgeschäft. Doch der Wohnbau bleibt ein Problembereich.

Infrastruktur-Boom treibt Baukonzern – doch der Wohnbau bleibt das Sorgenkind

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Strabag überrascht mit kräftigen Zahlen für 2024: Der Baukonzern meldet einen deutlichen Gewinnsprung – und das in einem Marktumfeld, das von Zinsdruck und verhaltenen Kommunalausgaben geprägt ist. Doch was steckt hinter den positiven Zahlen?

Infrastruktur als Wachstumslokomotive

Der Schlüssel zum Erfolg liegt klar im Infrastrukturgeschäft. Mit über 50% Anteil an der Konzernleistung trägt dieser Bereich die Bilanz – ein strategischer Vorteil in Zeiten, in denen Staaten massiv in Brücken, Straßen und Schienennetze investieren.

  • Personalausbau: Trotz schwieriger Rahmenbedingungen stockte Strabag die Belegschaft auf 78.174 Vollzeitkräfte weltweit auf
  • Segment-Schere: Während Infrastruktur boomt, hinkt der Wohnbau mit nur 6% Leistungsanteil deutlich hinterher

VAMED-Deal: Zähes Ringen um Krankenhaus-Geschäft

Die geplante Übernahme von Teilen der VAMED-Gruppe gemeinsam mit Porr verzögert sich weiter. Insbesondere die technische Betriebsführung des Wiener AKH bleibt ein Verhandlungspunkt. Für Investoren ist die Frage: Bringt der Einstieg ins Gesundheits-Immobilienmanagement langfristig die erhoffte Diversifizierung?

Fazit: Starker Auftritt mit einseitiger Basis

Strabag beweist Robustheit – doch die wachsende Abhängigkeit vom Infrastrukturgeschäft könnte zum zweischneidigen Schwert werden. Sollten staatliche Investitionsprogramme nachlassen, fehlt dem Konzern aktuell ein zweites starkes Standbein. Die schwache Wohnbau-Nachfrage zeigt bereits: Nicht alle Segmente ziehen am gleichen Strang.

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