Steyr Motors Aktie: Ambitionierter Ausblick
Steyr Motors legt einen testierten Geschäftsbericht 2025 vor und überrascht mit einer Umsatzprognose, die nahezu eine Verdoppelung für das laufende Jahr in Aussicht stellt. Gleichzeitig bereitet das Unternehmen die Hauptversammlung am 10. April 2026 vor – inklusive eines Aufsichtsratswechsels, der auf den Ausstieg des früheren Großaktionärs Mutares folgt.
Solides 2025, große Ziele für 2026
Im Geschäftsjahr 2025 steigerte Steyr Motors den Umsatz um 16,4 Prozent auf 48,5 Millionen Euro. Das bereinigte EBIT – bereinigt um M&A-Beratungskosten und kapitalmarktbezogene Sondereffekte – lag bei 7,0 Millionen Euro, entsprechend einer bereinigten Marge von 14,5 Prozent. Das Verteidigungssegment trug mit 28,8 Millionen Euro den Löwenanteil zum Umsatz bei, das Zivilsegment steuerte 19,6 Millionen Euro bei.
Für 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 75 und 95 Millionen Euro an – im Mittel wäre das eine Verdoppelung gegenüber 2025. Die angestrebte EBIT-Marge soll dabei mindestens 15 Prozent betragen. Als Rückenwind dient ein Auftragsbestand von über 300 Millionen Euro bis Ende 2030, ergänzt durch noch nicht budgetierte Chancen von mehr als 500 Millionen Euro.
Wachstum durch Akquisition und neue Verträge
Zwei strategische Schritte sollen das Wachstum konkret unterfüttern. Im Februar 2026 unterzeichnete Steyr Motors eine Übernahmevereinbarung für den dänischen Motorenhersteller BUKH A/S, der auf SOLAS-zertifizierte Antriebe für Rettungs- und Militärboote spezialisiert ist. Die Integration soll im ersten vollen Konsolidierungsjahr EBIT-steigernd wirken und das Leistungsspektrum auf 24 bis 700 PS erweitern.
Hinzu kommt ein langfristiger Rahmenvertrag mit KNDS über mindestens 500 Motor-Generator-Einheiten für das Leopard-2-Programm, laufend bis 2034. Parallel dazu etabliert Steyr Motors mit der modularen M12 Power Unit ein neues Segment im Bereich mobiler Energieerzeugung – der Start der Serienproduktion ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant, das kumulierte Umsatzpotenzial bis 2030 wird auf über 100 Millionen Euro beziffert.
Ob die ambitionierte Prognose für 2026 aufgeht, hängt maßgeblich davon ab, wie reibungslos die BUKH-Integration verläuft und ob die M12 Power Unit planmäßig in die Serienproduktion geht. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung zudem eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie vor.
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