Standard Lithium steuert auf einen Moment zu, der für das Vorzeigeprojekt in Arkansas entscheidend werden dürfte. Denn gemeinsam mit dem Partner Equinor rückt die Frage näher, wann aus Planung endlich Bau wird. Welche Meilensteine müssen dafür jetzt sitzen?

Der wichtigste Katalysator: Die Investitionsentscheidung

Im Zentrum steht die finale Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) des Joint Ventures Smackover Lithium. Sie würde den Übergang von der Entwicklungsphase in die Bauphase markieren – bei einem Projektvolumen von 1,45 Mrd. US-Dollar.

Equinor, das 45% an dem Joint Venture hält, hatte im Dezember 2025 erklärt, man arbeite daran, eine FID „so bald wie praktisch möglich“ zu erreichen. Für Anleger ist das der zentrale Trigger: Ohne FID bleibt das Projekt ein Plan – mit FID wird daraus ein konkreter Bauauftrag mit Zeitachse.

Finanzierung, Abnahmeverträge, Genehmigungen: Was noch fehlt

Die Finanzierung wirkt aus Sicht des Joint Ventures bereits gut vorbereitet. Im Dezember 2025 wurden Interessenbekundungen von drei großen Exportkreditagenturen über mehr als 1 Mrd. US-Dollar an vorrangig besicherten Projektkrediten genannt – darunter die U.S. Export-Import Bank und Export Finance Norway. Zusätzlich erhielt das Projekt im Januar 2025 einen Zuschuss des US-Energieministeriums über 225 Mio. US-Dollar.

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Trotzdem sind zwei operative Punkte für die „Bankability“ entscheidend:

  • Verbindliche Abnahmeverträge (Offtake Agreements): Standard Lithium betont einen „Dual-Track“-Prozess zur Kundengewinnung. Solche Verträge würden Einnahmen planbarer machen – und damit die Finanzierung auf ein stabileres Fundament stellen.
  • Letzte Bau-Genehmigungen: Die nötigen Freigaben der Aufsicht in Arkansas sind bereits vorhanden. Was noch aussteht, sind die finalen Baugenehmigungen als letzte regulatorische Hürde vor dem Spatenstich.

Projekt-Setup und Börsenlage

Das Projekt läuft über das im Mai 2024 gegründete Joint Venture Smackover Lithium. Standard Lithium hält 55% und bleibt Betreiber. Technologisch setzt das Vorhaben auf Direct Lithium Extraction (DLE), die das Unternehmen in einer Demonstrationsanlage in El Dorado (Arkansas) validiert.

An der Börse steht die Aktie zuletzt klar unter Druck: In den vergangenen sieben Tagen liegt sie rund 19% im Minus (aktueller Kurs 3,58 €). Das passt zu einem Marktumfeld, in dem Investoren bei kapitalintensiven Rohstoffprojekten meist erst dann wieder offensiver einsteigen, wenn Zeitplan und Finanzierung greifbarer werden.

Zum nächsten konkreten Info-Termin könnte es Ende März 2026 kommen: Dann werden die Quartalszahlen erwartet – und damit potenziell Updates zu Zeitplan und Kapitalbedarf des Projekts.

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