S&P 500: Kriegssorgen belasten
Die Wall Street kämpft am Donnerstag mit Gegenwind. Der S&P 500 verlor im frühen Handel 0,8 Prozent auf 6.817 Punkte. Der eskalierende Iran-Konflikt, der nun den sechsten Tag andauert, sowie steigende Ölpreise verunsichern Investoren.
Besonders belastend wirken die Entwicklungen im Nahen Osten. Israel und Iran tauschten am Donnerstag erneut Luftangriffe aus. Explosionen wurden nicht nur in Teheran gemeldet, sondern auch in der gesamten Golfregion – von Katar über Bahrain bis nach Saudi-Arabien. Der Konflikt weitet sich immer mehr aus und zieht weitere Länder in Mitleidenschaft.
Ölpreise klettern, Renditen steigen
Die Rohstoffmärkte reagieren nervös. Brent-Öl verteuerte sich um 2,9 Prozent auf 83,75 Dollar je Barrel, WTI-Öl legte sogar 3,2 Prozent auf 77,08 Dollar zu. Bereits zum fünften Handelstag in Folge kennen die Notierungen nur eine Richtung: nach oben. Der Grund: Iran hat begonnen, Tanker in der Straße von Hormus anzugreifen – jener Meerenge, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases fließt.
Die steigenden Energiepreise schüren Inflationssorgen. Anleger befürchten, dass die Federal Reserve ihre Geldpolitik länger restriktiv halten könnte als erhofft. Die Renditen am Anleihenmarkt kletterten weiter nach oben, was zusätzlich auf Aktien lastet.
Robuste US-Wirtschaft hilft wenig
Eigentlich hätten die jüngsten Konjunkturdaten für Zuversicht sorgen können. Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust, die Beschäftigung im privaten Sektor legte im Februar stärker zu als erwartet. Auch der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor erreichte im Februar den höchsten Stand seit über drei Jahren.
Doch in der aktuellen Gemengelage verpufft diese positive Nachricht nahezu. Stattdessen interpretieren Marktteilnehmer die starken Daten als weiteres Argument dafür, dass die Fed die Zinsen länger hochhalten wird – vor allem angesichts der potenziellen Inflationsrisiken durch teure Energie.
Immerhin: Am Vortag hatte der S&P 500 noch um 0,8 Prozent zugelegt. Investoren hatten auf eine mögliche Entspannung im Iran-Konflikt gesetzt, nachdem Präsident Trump angeboten hatte, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus mit Risikoversicherungen und möglicherweise sogar militärischer Begleitung zu schützen. Diese Hoffnung erwies sich jedoch als verfrüht.
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