Southern Copper Aktie: Rückenwind
Robeco Institutional Asset Management hat seine Position bei Southern Copper ausgebaut — ein klares Zeichen, dass zumindest ein großer Investor Vertrauen in die Bergbauwerte setzt. Gleichzeitig steht die Aktie technisch stabil und die Gewinnerwartungen für das vierte Quartal sind deutlich angehoben. Bedeutet das, dass die Rallye Bestand hat?
Was hinter dem Kauf steckt
Robeco meldet einen Zukauf von 11.485 Aktien und hält nun insgesamt 195.595 Stück. Solche Bewegungen großer institutioneller Investoren gelten oft als Bestätigung für die Sektorstimmung: Angetrieben von hohen Metallpreisen und Lieferengpässen sehen manche Anleger Chancen bei etablierten Produzenten. Aus dem Bericht lässt sich jedoch nicht ableiten, ob der Kauf taktisch (kurzfristige Opportunity) oder strategisch (Langfrist-Position) erfolgt — beides wäre möglich.
Wichtig ist: Die Erwartungen an die operative Entwicklung sind gestiegen. Analysten rechnen für Q4 2025 mit einem EPS von 1,46 USD und einem Umsatz von rund 3,62 Mrd. USD, was gegenüber dem Vorjahr jeweils starke Zuwächse bedeuten würde. Diese Prognosen stützen die positive Stimmung und erklären teilweise das Interesse institutioneller Käufer.
Technische Lage und Bewertung
Technisch präsentiert sich die Aktie robust: Sie notiert oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte und hat in den letzten Wochen rund 14 % zugelegt. Unterstützend wirken außerdem höhere Kupferpreise und eine vergleichsweise stabile Bilanzsituation (Debt-to-Equity etwa 0,64). Auf der anderen Seite ist die Bewertung nicht günstig: Das erwartete KGV liegt bei rund 25,9 und sorgt für unterschiedliche Einschätzungen — Itau BBA hat zuletzt das Rating auf "Underperform" gesenkt und ein Kursziel von 126 USD genannt, was auf Bewertungsrisiken hinweist.
Wichtige Kennzahlen auf einen Blick:
- Aktueller Kurs: 140,95 € (52‑Wochen‑Hoch)
- Tagesveränderung: +2,29 %
- RSI (14 Tage): 33,1
- Volatilität (30 Tage, annualisiert): 27,58 %
- Dividendenrendite (Quelle: ursprünglicher Bericht): ~2,25 %
Ausblick: Quartalszahlen im Fokus
Entscheidend bleibt der anstehende Ergebnisbericht am 29. Januar 2026. Bestätigen Umsatz und Gewinn die erhöhten Schätzungen, würde das die Argumente für ein höheres Bewertungsniveau stützen. Ein enttäuschendes Ergebnis hingegen würde die Argumente der vorsichtigeren Analysten untermauern und Druck auf den Kurs bringen. Kurzfristig bieten die Kombination aus institutionellem Kauf, kräftigen Rohstoffpreisen und optimierten Betriebsabläufen Rückenwind — die Zahlen am Ende des Monats werden zeigen, ob daraus Substanz wird.
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